neuer Name, neuer Look

Der U-Bahnhof der Linie 5 hieß bei seiner Eröffnung im Juli 1989 „Heinz-Hoffmann-Straße“. Nach der Wende verabschiedete sich die Berliner Verkehrsgesellschaft vom belasteten Namensgeber, dem Armeegeneral und Verteidigungsminister der DDR und benannte die Station erst in „Grottkauer Straße“, dann in „Neue Grottkauer Straße“ um. Das machte die Stahlbetonkonstruktion  nicht schöner.  Grau blieb grau.

Und nun? Im Zuge einer längst fälligen Modernisierung und natürlich auch im Zusammenhang mit der quasi nebenan stattfindenden IGA 2017 bekam der U-Bahnhof am 9. Dezember 2016 den Namen „Kienberg – Gärten der Welt“.

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Die BVG spendiert unter Zuhilfenahme von Fördermitteln neue Zugangsgebäude, ein neues Dach, helle vandalismusresistente Wände und eine andere Beleuchtung. Am barrierefreien Ausbau beteiligte sich das Land Berlin.

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Warum Kienberg? Quasi nebenan befindet sich die 102 Meter hohe Erhebung gleichen Namens.

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die Herzen des Yves Decoster

Der belgische Künstler Yves Decoster lebt mit seinem Partner Roland Pelfrene auf der Azoreninsel São Miguel und verziert seit einigen Jahren die dortigen Wände mit bunten Herzen. Rund 300 sollen es inzwischen sein. Für jeden Tag des Jahres möchte er eines davon hinterlassen. Die Zielgerade ist dann wohl bei 365 oder 366 erreicht. Wobei es ja eine vergängliche Kunst ist, denn die raue Witterung nagt mitunter sehr an den Objekten. Vielleicht also macht er einfach weiter.

Einige dieser Streetart-Herzen habe ich auf unserer Reise ablichten und für das Waldspechtsche Montagsherzprojekt mitbringen können. Einige mehr konnte ich aus dem Auto erblicken, habe es aber nicht übers Herz gebracht, den besten aller Mietwagenrundreisenfahrer immer anhalten zu lassen. Manchmal wäre es auch einfach zu gefährlich gewesen…

 

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Rost-Parade (38)

Fast hätte ich meine eigene Parade verpasst. Zum Glück habe ich an verschiedenen Stellen auf den Azoren ein wenig frischen, zum Teil maritimen Rost sammeln können.

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Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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zurück

… aus dem Urlaub, den wir in den letzten Wochen auf den wunderschönen Inseln der Azoren und per Stopover in Lissabon verbrachten.

Zurück vielleicht auch zum Bloggen, von dem ich aus diversen – auch gesundheitlichen – Gründen seit Jahresbeginn weitgehend Abstand genommen hatte.

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Rost-Parade (37)

Mitgebracht aus Krems in Österreich,

aus Erfurt

und aus Salzburg.

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Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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rätselhafte Parole

Bei meinem Streifzug durch Erfurts Altstadt entdeckt und an Herrn Ackerbau gedacht, der ständig solch rätselhafte Botschaften findet und darüber bloggt.

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Erfurter Deckelschau

Erfurt hat wirklich vieles zu bieten. Auch jede Menge unterschiedlich alter Deckel. Man muss einfach nur immer mal nach unten blicken:

Immer wieder Motiv  – das sechsspeichige Rad des Erfurter Stadtwappens.

Hans Bohn, Erfurt

H. Sorge, Vieselbach – Heinrich Sorges Eisengießerei wurde 1873 in Vieselbach (heute ein Ortsteil Erfurts) gegründet. Hergestellt wurden u.a. Pumpen und Spritzen für die Feuerwehr.

 

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Rost-Parade (36)

Eulenskulptur im Naturpark Schöneberger Südgelände von Sebastian Kultsch (1998)

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Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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Rost-Parade (35)

Mitgebracht aus dem Freilichtmuseum Seurasaari (Helsinki):

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Rostparade_Logo

Rost hat Charme. Ich finde, (d)er muss sich nicht verstecken.

Daher werfe ich immer mal ein Kameraauge auf Korrosionsprodukte, eiserne oder stählerne Dinge zeigend, an denen der Zahn der Zeit nagt. Wer mag, darf sich gerne jederzeit anschließen und auch das kleine Logo zur Rost-Parade mitnehmen. Durchforscht Eure Festplatten, lasst die Knipsen glühen und die rostigen Motive an die frische Luft, auf dass sie weiter korrodieren mögen.

Für die zwanglose Reihe habe ich mir den letzten Tag des Monats ausgesucht. Bitte verlinkt unten Eure Beiträge als Kommentar, damit ich sie in den internetten Weiten wieder finde und sich auch andere Rostgucker daran erfreuen können.

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Tag des Teebeutels

Ich finde, man würdigt ja inzwischen so allerlei, aber nicht wirklich diese Erfindung. Dabei gibt es ihn schon seit mehr als 100 Jahren. Wir verdanken das kleine Päckchen dem Amerikaner Thomas Sullivan und dem reinen Zufall. Der Teehändler hat nämlich 1904 (oder 1908 – so sagen andere Quellen) Teeproben in Seidenbeutel abgefüllt, um Gewicht beim Versand zu sparen. Seine Kunden glaubten, sie sollten diese Beutel in heißes Wasser hängen. Und schon war er geboren, der sympathische Teebeutel, das nützliche Helferchen.

Ich werde auch in diesem Jahr den 01. Februar zu meinem „Tag des Teebeutels“ machen und mich damit bei Herrn Sullivan und seinen pfiffigen Kunden bedanken.

teebeutel_bois_cheri

Im November hatte ich auf Mauritius Gelegenheit, die Teefabrik „Bois Cheri“ zu besichtigen. Dabei konnte ich auch eine Teebeutelverpackungsmaschine in Aktion sehen.

teebeutelverpackungsmaschine

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