Zwölf

Am vergangenen Sonnabend luden Heike Hultsch und Heike Stolz um 15 Uhr zur Vernissage nach Oederan ins Weberei-Museum ein. Vom 29.08. bis zum 31.10.2015 präsentieren sie dort in einer kleinen Sonderausstellung den Museumsbesuchern ihre Werke. Für mich eine willkommene Gelegenheit, „meine“ Heike mal wieder zu treffen. 

Zur Ausstellungseröffnung erschienen rund 30 Gäste, die miteinander ins Gespräch kamen und über die gezeigten Bilder und die Lyrik diskutierten. Museumsleiterin Frau Metzler fand freundliche Worte zur Einleitung. Frau Stolz hielt als eine der beiden Ausstellenden ein kleine Rede. Sie beschrieb, wie es zum Duo der beiden Heikes kam und zitierte aus einem ihrer lyrischen Texte. „Manchmal hör ich die Stille“. Heike H., die der beste Museumsbesucher von allen und ich auch als bloggende Paradalis kennen, lächelte sich indes tapfer im Hintergrund ihr Lampenfieber weg. Das zum Teil vierhändig gespielte  Begleitprogramm am Piano und nicht zuletzt die aufmerksame Dame am „Ausschank“ machten die Veranstaltung zu einem gelungenen Nachmittag.

„Zwölf Monate, zwölf Texte, zwölf Fotografien“ – Jedem Bild ist Lyrik zugeordnet. Oder war es anders herum?  Ich freue mich ganz besonders, dass eines der gezeigten Bilder nach dem Ende der Ausstellung bei mir einziehen wird.

Aus der künstlerischen Symbiose ist ein Kalender für 2016 mit dem Titel „Lyrik und Fotografie – Lesen und Schauen“ entstanden. Wer es jetzt also nicht nach Oederan schafft, der kann sich die „Zwölf“ auch ins Haus holen.  

Schön sahen sie übrigens aus, die beiden Frauen, die wirklich stolz auf ihren Erfolg sein können. Jede auf ihre Weise zu ihrem Typ sehr passend gekleidet. Die Dame der Gedichte trug ein zauberhaftes Kleid. Und die Fotografin  machte in schwarz und in Hose eine gute Figur. Ich erwischte mich bei dem Gedanken, wie gut ihr dieser Bohemien-Look doch steht. (Und wie lange ich an meinen überschüssigen Pfunden würde arbeiten müssen, um so etwas tragen zu können.)

Für den Besuch des eigentlichen Museums blieb uns zu wenig Zeit und ein bisschen fehlte auch die Muße. Wir waren ja aus anderem Anlass hier. Ein paar Impressionen ließen sich dennoch einfangen, um Appetit aufs Museum zu machen. Hier ermöglicht man u.a. der jungen Generation, mehr über das Handwerk zu erfahren und selbst Hand anzulegen.

Ganz nebenbei kam übrigens ein kleines Bloggertreffen zustande. Theomix und Sigrid aus dem Fosthaus waren nämlich ebenfalls angereist. Gemeinsam mit ihnen und ein paar Freunden der Ausstellerinnen ließen wir es uns nach der offiziellen Veranstaltung noch bei einem leckeren Essen und Getränk gut gehen. Von Wespen umschwärmt und mit ganz viel Sonne rundum 😉

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Ausstellung „Zwölf“  bis 31.10.2015

Heike Stolz (Lyrik), Heike Hultsch (Fotografie)

DIE WEBEREI | Museum Oederan
Markt 6
09569 Oederan

geöffnet dienstags bis sonntags (sowie feiertags) von 12 bis 17 Uhr

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9 Antworten zu Zwölf

  1. paradalis schreibt:

    Ach Mensch!! Jetzt habe ich Gänsehaut und Tränen in den Augen!! Du Liebe! So ein schöner Bericht! Und hör mal – du bist genauso richtig, wie du bist!!! Innen und Außen! Natürlich kannst du diesen Look auch tragen, mach dir mal keine Gedanken. Er ist bequem und zaubert die Kilos weg, von denen man immer selbst annimmt, dass sie zuviel sind. Außerdem hast du doch schon jede Menge von den „überschüssigen Kilos“ (wie du sie nennst) weg, mach dir bloß keine Gedanken!!

    Jetzt wollte ich noch so viel schreiben, ich kann gerade nicht, ich würde dich lieber fest drücken!!
    !
    Ich freue mich so auf ein baldiges Wiedersehen!! Und grüß mir den besten Museumsbesucher von allen, ja? 🙂
    Ganz herzliche Grüße!

    Heike

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  2. monisertel schreibt:

    Liebe Tonari,
    was für ein liebevoller Bericht ♥ Da wäre man sofort gerne mit dabei gewesen.
    Gruß
    moni

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  3. Gedankenkruemel schreibt:

    Ein feiner zu Herzen gehender Bericht ❤

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  4. minibares schreibt:

    Wer alle da war von den Bloggern, das finde ich großartig.
    Nur Sigrid kenne ich nicht.
    Ein feiner Bericht, liebe Britta. Sehr schön.
    Sogar Fotos von der Weberei dabei.

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  5. Winnie schreibt:

    Ich hätte es auch so wundervoll mit einem Heimatbesuch verbinden können, aber leider hatte ich hier zu tun 😦 Ich fahre vielleicht mal dran vorbei!

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  6. vivilacht schreibt:

    an den Webstuhl haette ich mich dann gleich hingesetzt, Weben mag ich gerne, ob mit Hand oder Maschine. und auf die Vernissage waere ich ja zu gerne gekommen. Aber schon zeitlich waere es nciht mehr gegangen. Alles Liebe

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