nicht nur durchschnupfsicher

Wenn die Frau Tonari solche Rückstände in der frisch geleerten Waschelse findet, dann seufzt sie nicht nur heftig und rollt mit den Augen, sondern schickt sogleich ein hausfrauliches Stoßgebet in den Himmel. Denn wieder einmal hat sich erwiesen, dass die T*e*m*p*o*-Dingerchen nicht nur niesfest, sondern auch zuverlässig in Sachen Fusselfreiheit bei wässrigen Trommeltouren sind.

Warum sich Papiertaschentücher allerdings mit großer Vorliebe in schwarzen Klamotten „verstecken“, wird wohl auf ewig ihr dunkles helles Geheimnis bleiben.

papiertaschentuch1

Arzneimitteldealer sind immer ganz irritiert, wenn Frau Tonari die angebotenen Mitgebsel in Form von werbewirksamen no-name-Schnäuztüchern dankend ablehnt. Aus Gründen kommt nur noch eine Marke in den tonarischen Haushalt.

Übrigens eignen sie sich auch wunderbar zum Basteln von Anti-Regenpuppen.

edit 26.04.2014: Die sehr, sehr coole Frau Hafensonne hat nicht nur kommentiert, sondern für uns den ultimativen no-name-Küchentuchwaschmaschinentest durchgeführt. Das Ergebnis darf ich hier zeigen:

Waschtest

Wie man sieht, bräuchte es nur noch eine Mangel, wahlweise ein Bügeleisen, dann könnte nach sorgfältiger Zweitfaltung das Papier einer erneuten Nutzung freudig entgegen sehen. Ich lerne also, dass  TaTü nicht gleich TaTü ist und dass dies offensichtlich auch für Küchenrollen gilt.

Dieser Beitrag wurde unter sonst so abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

48 Antworten zu nicht nur durchschnupfsicher

  1. ute42 schreibt:

    Zum Glück habe ich auch die „bruchsicheren“ 🙂 An das Gefusel von früher kann ich mich noch gut erinnern.

    Gefällt mir

  2. vivilacht schreibt:

    wir haben hier leider nur das Gefusel, die andern kommen hier nicht her. und ich darf dann mit meinen Fingern „Staubsauger“ spielen

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Das habe ich auch immer machen müssen. Bei trocknergeeigneten Klamotten greife ich zu Trick 17 und lasse sie vom Wäschetrockner entflusen.

      Gefällt mir

      • vivilacht schreibt:

        auf das bin ich noch nie gekommen. Mein Mann benutzt sowieso 95% nur Stoff, aber wenn er dann eben mal nicht, dann ist es in der Waesche. Frueher hatte ich auch Busfahrkarten, speziell so eine nette Zehnerkarte mitgewaschen und dann angefangen, alle seine Taschen zu ueberpruefen. Heut gibt es ja eine Art Karte, die man aufladen muss. Da sind dann alle Daten drauf, auch Bild und Name.

        Gefällt mir

  3. monisertel schreibt:

    Liebe Frau Tonari,
    ich hatte erst letztens echt waschmaschinenfeste Papiertaschentücher!!!
    Kein Gefussel, keine Krümelfummelei, es wäre vermutlich nach dem Trocknen auch noch „schneutzsicher“ gewesen! 😉
    Beim Problem im allgemeinen steckt für mich eindeutig der Teufel mal wieder im Detail!
    Das Foto finde ich übrigens echt KLASSE!
    Liebe Mittwochsgrüße
    moni

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Liebe Moni,
      keine Ahnung, warum, aber ich habe eben drei deiner netten Kommentare aus dem Spamordner gefischt. Daher erscheinen sie erst jetzt. Ich danke Dir für Deine Geduld, es immer wieder zu versuchen.

      Gefällt mir

  4. Fjonka schreibt:

    Ich bin seit einigen Wochen papiertaschentuchfrei. Weniger Müll und keine Probleme mit der Waschelse…. na, wie wär’s?
    (Machbar allerdings nicht bei Heuschnupfen oder heftiger Erkältung- da sind die Stofftatüs einfach zu nasenzermürbend)

    Gefällt mir

  5. Bellana schreibt:

    Ich ärgere mich auch immer, wenn aus irgendwelchen Gründen doch einmal ein anderes als das Original in der Waschmaschine landet. Gekauft werden jedenfalls auch hier keine anderen mehr.
    Grüßle Bellana

    Gefällt mir

  6. minibares schreibt:

    Ich fühl in jede Hosentasche, die in die Waschmaschine kommt.
    Damit habe ich schon einige gefunden. Nur selten ist mal eins noch in der Wäsche, aber das war bisher nie ein Problem.

    Gefällt mir

  7. Ruthie schreibt:

    Ich habe gerne „Tatü“ von P*nny (NUR wegen des Namens!) und habe auch beim Waschen kein Problem damit. Kommt so oft auch nicht vor…

    Gefällt mir

  8. Ruthie schreibt:

    Ach so, ja: Schickes Wabendesign hattse, Deine Else!

    Gefällt mir

  9. Clara Himmelhoch schreibt:

    Allzuoft kommt es bei mir nicht vor, dass Papiertaschentücher mitgewaschen werden – aber manchmal eben doch. Und ich kaufe immer noname-Produkte, und offenbar überleben die auch, ohne sich in Einzelteile aufzulösen.

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Echt? In meinen bisherigen Waschelsen blieben vom Zellstoff eine Trilliarde kelienr Teilchen an den Klamotten hängen. Da knüllte sich nix, sondern wurde gefühlt zu Haferflocken an Wäschestücken.

      Gefällt mir

  10. Michaela schreibt:

    Uiui, ein fieses Thema… Papeirtaschentücher in einer schwarzen Jeans von Sohnemann und das eine gefühlte Million weiße Fitzelchen in der ganzen anderen schwarzen Wäsche.
    Drei starke Espresso später und der neu gewonnenen Erfahrung nie wieder eine Waschmaschine anzuwerfen ohne alle diversen Hosen und Jackentaschen zu leeren war es das einzige und letzte mal das so etwas passierte.

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Herzlich Willkommen hier, liebe Michaela.
      Den Schwur kenne ich auch.
      Und die Verabredung mit dem besten Schmutzwäschebereitsteller von allen: Auf links gedrehte Klamotten bedeuten, die Taschen sind auf Hinterbliebenschaften kontrolliert.
      Du ahnst es. Mitunter versagt die graue Theorie und wird fusselige Praxis.

      Gefällt mir

  11. Inch schreibt:

    Taschentücher aus Stoff, könnte Ihr Euch erinnern?, fusseln auch nicht 😉

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Hab ich gerade zum Patchworken verschenkt. Nutzt hier keiner mehr. Will auch keiner waschen und plätten.

      Gefällt mir

      • hafensonne schreibt:

        Bügeln wird überschätzt, und waschen geht in der normalen Wäsche mit. Allerdings, manchmal, wenn ich mal ein Erfolgserlebnis brauche und gerade eine halbe Stunde lang das Diensthemd bügelte *grrrr* dann bügele ich meine Stofftatüs. Die sind einfach.

        Gefällt mir

        • Frau Tonari schreibt:

          Um solche ein Erfolgserlebnis zu bekommen, arbeite ich mich an Geschirrtüchern ab. Die sind größer 😉

          Gefällt mir

          • hafensonne schreibt:

            😀 Ehrlich gesagt hatte ich Max Goldt im Sinn, der, nachdem „seine“ Wäscherei dichtgemacht hatte, zum Selbstbügeln übergegangen war. Dazu schrob er, dass er nicht völlig unbegabt sei. Mit Taschentüchern erziele er bewunderungswürdige Erfolge. 😉 Im Ernst bügele ich natürlich keine Diensthemden. Die werden weggebracht und frisch und sauber und glatt wieder abgeholt. Nur die Schulterstücken muss ich noch ranpfriemeln.

            Gefällt mir

  12. … also, ich trenne grundsätzlich und konsequent Papiertatüs und Hosentaschen, *lach.

    Gefällt mir

    • Frau Tonari schreibt:

      Willkommen hier, lieber Taupunkt.
      Tja, eigentlich ist es denkbar einfach 😉
      Offenbar möchten sich die eingeschlichenen Exemplare aber fürs Recycling empfehlen.
      Da allerdings haben sie die Rechnung ohne die Waschelsenbesitzerin gemacht.

      Gefällt mir

  13. Gedankenkruemel schreibt:

    Ich habe keine eigene Maschiene,
    hatte aber bisher das Glück gehabt, das mir das noch nicht passieret ist 🙂

    Gefällt mir

  14. Pingback: “Komm’ Schatz, lass uns das übrige Gemüse von Ostern einfach als Fond einkochen” | hafensonne

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s