Sagt mal …

Aufgeschreckt Irritiert durch die Mail einer Mitbloggerin mache ich mir gerade Gedanken über Stalking in Bloghausen.

Ich gebe zu, ich bin da in der Gemeinde der Blogger relativ unbedarft unterwegs. Hinterlasse hier und da meine Kommentare, wenn ich meine, es passt. Zum Thema oder bei einem Blogger, bei dem /bei der ich schon eine Weile (still) mitlese. Und zwar unabhängig davon, denn da bin ich robust, ob es anschließend einen Gegenbesuch mit Kommentar bei mir gibt oder nicht. Gerne gesteh ich auch, Wiederholungstäterin zu sein. Ich schreibe auch ohne unmittelbare Resonanz erneut einen Kommentar. Na klar, ein Feedback wäre toll, aber wer kennt schon die näheren Umstände, warum es keine Reaktion gibt. Zeitmangel? Andere Meinung? Desinteresse? Höfliches Schweigen? Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber gerne meinen Senf loswerden, wenn ich auf interessante Artikel stoße. Will sagen, am/frau muss mir schon ziemlich blöd kommen oder extrem gegen meine Werte verstoßen, bevor mein Fluchtreflex einsetzt 😉

Und nun lese ich von Menschen, die stalkingverdächtige Kommentare hinterlassen und damit offensichtlich und nachdrücklich den Anschein erwecken, dass sie sich in das wirkliche Leben des Bloggenden drängen wollten.

Oh. Upps.

Mal abgesehen davon, dass das bei mieser Absicht tatsächlich verabscheuungswürdig ist, frage ich mich gerade besorgt, ob ich nicht – von mir natürlich unbeabsichtigt – auch schon das eine oder andere Mal ob meines beharrlichen Wiederkommens auf dem Blog solch einen Eindruck hinterlassen haben könnte. Ist das schon aufdringliches Nachstellen? Wie schnell wird man eigentlich in diese Schublade geschoben? Was macht Stalker in Bloghausen aus? Bei mir gab es so etwas noch nicht, aber vielleicht habt ihr ja entsprechende Erfahrungen. Fragen über Fragen.

edit: Nein, es gibt keinen konkreten Anlass. Ich möchte für mich nur mal in offener Diskussion klären, ab wann man mit Kommentaren beginnt zu nerven.

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79 Antworten zu Sagt mal …

  1. Ruthie schreibt:

    Momentan weiß ich nicht genau, was Du meinst. Ich bin gespannt auf weitere Kommentare. Ich hab NIE die Absicht, jemand nachzustellen, und es ist mir auch noch nicht aufgefallen, dass jemand das mit mir tut. Aber Du meinst ja nicht, dass man sich persönlich kennenlernt, um sich irgendwie einzumischen, oder??

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    • tonari schreibt:

      Nun ja, die Absicht hab ich auch nie. Aber so muss das auf der anderen Seite ja nicht ankommen.
      Ich meine, dass es offenbar Menschen gibt, die den Bloggern gefühlt nicht mehr von der Pelle rücken. Vielleicht werden sie massiv oder drängen sich auch im realen Leben auf oder versuchen das immer wieder. Aber ab wann fühlt man so etwas? Bei beharrlichen Kommentaren? Bei Karten aus dem Urlaub? 😉 Bei kleinen Geschenken?

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      • Ruthie schreibt:

        Ähm, also, ich kriege gerne Karten ausm Urlaub und fühle mich deshalb überhaupt nicht gestalkt 😉 Du kannst sogar gerne spontan auf ’nen Kaffee hier vorbei kommen. Oder auf ’ne Ladung belegte Brötchen (Anspielung!!) 😉

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  2. Anna-Lena schreibt:

    Mir geht es wie Ruthi und kann da momentan gar nichts zu sagen 🙄

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    • tonari schreibt:

      Schreibe ich echt so kryptisch?

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      • Anna-Lena schreibt:

        Ich habe nun alle Kommentare gelesen und eine Ahnung, was du meinst.
        Bloggen und Stalking habe ich bisher nie in Verbindung miteinander gebarcht und kann das auch jetzt irgendwie nicht.
        Mein Kommentieren ist eine reine Zeitfrage. Morgen fängt die Schule an, dann wird es weniger. Und ich lese Blogs, die mir gefallen regelmäßig, kommentiere, wenn ich was zu sagen habe, bei Zeitknappheit setze ich auch mal ein LIKE und im eigenen Blog schreibe ich auch mal aus Zeitgründen eine Antwort für alle.
        Ich habe mich bisher nie gestalkt gefühlt und habe auch nicht die Absicht, das bei anderen zu tun.
        Vielleicht etwas blauäugig? Jedenfalls bin ich in Zukunft dafür ein wenig sensibler.

        Habt einen schönen Sonntag ♥

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  3. Thor Löwenherz schreibt:

    Also bei mir können Sie ruhig stalken. Meine Kommentatoren sind mir alle ans Herz gewachsen. Auch, die mir ihre Kommentare nur per Gedankenübertragung übermitteln. Aber ich glaube, mit dem Stalken ist gar nicht das Einmischen ins reale Leben gemeint gewesen, sondern das nur kommentiert wurde, um so einen doofen Backlink zu bekommen und beim Herrn Gockel in der Hierarchie aufzusteigen. So, und ich befrage jetzt gleich meinen Freund, um wieviel Plätze mich mein Eintrag nach oben gebracht hat. Eine (((Umarmung))) – Ihr treuer, heimlicher, sehr anhänglicher Thor Löwenherz, der riesige Freudensprünge über eine wunderbare Karte gemacht hat. Allerdings hing danach der Haussegen schief; die Sif ist einfach zu eifersüchtig. Mümmelschmatz und weg

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  4. GZi schreibt:

    Mir geht’s da, wie Dir. Ich kommentiere, wenn mir was gefällt oder auch nicht und auch mehrfach auch wenn ich keine Reaktion bekomme. Stalke ich? Jedenfalls nicht bewusst. Lieber ist mir eine Reaktion. gern würde ich noch öfter kommentieren. Leider kommentiere ich bei einigen mir seit langem ans Herz gewachsenen Blog bzw. ihren Bloggern nicht mehr immer so ausführlich/oft, wie ich möchte, weil meine Zeit immer knapper und die Blogliste immer länger wird. Wenn sich jemand von mir gestalkt fühlt, soll er es mir sagen und ich bin weg 😉 (Hier, hoffe ich, darf ich bleiben 😉 !) Beste Grüße nach Berlin!

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    • tonari schreibt:

      Liebe GZi,
      hier bist Du immer Willkommen und auch der Herr RundumKiel. Ich kann nur zu gut nachvollziehen, dass die Zeit zum Kommentieren längst nicht mehr für alle Blogs reicht, die man liest und interessant findet. Geht mir ähnlich. Eigene Beiträge schreiben geht meist zu Lasten ausgedehnter Blogrunden.
      Leider. Und gerade deshalb möchte ich nicht anderen auf den berühmten Wecker fallen 😉

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      • Thor Löwenherz schreibt:

        Ja, die Frau GZi, die mag ich auch. Oh, ich glaube, ich stalke nicht mehr (habe ja auch keine Absatzschuhe an), sondern spamme *hihi*. Liegt aber sicher an der schon gärigen Neujahrsbowle, die die Felllosen nicht mehr getrunken haben. Bin aber schon weg … zur Fr. GZi.

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  5. juzicka-jess schreibt:

    ich versteh gar nicht um was es hier geht, was du meinst .. steh im schilf! Bin ich zu blöd, zu naiv , zu eigensinnig selber so was (?!) tun zu wollen oder mir gefallen zu lassen !

    ich geniesse meinen blog – mit oder ohne kommentare – irgendeinen schreibzwang würde ich hüben wie drüben nicht akzeptieren. Da hättest mich sofort gesehen du …. nei nei !!! Kleine aufmerksamkeiten , karten ( zb. aus kuba ) geniesse ich:)

    aber nach wie vor weiss ich nicht was du meinst ….

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  6. Lucie schreibt:

    Liebe Frau Tonari,
    ich glaube kaum das du dich als „Stalker“ betätigst, wenn du immer wieder in Blogs schreibst, auch ohne Gegenreaktion! Es gibt allerdings einige „mimosenhafte“ Blogger, die das nicht verkraften! 😉 Das soll dann aber nicht dein/unser Problem sein!

    Einen wunderbaren erholsamen Sonntag wünsch ich dir/euch! 🙂

    PS: Huch, bin ich jetzt ein Stalker, weil ich immer wieder bei dir kommentiere! *grins*

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    • tonari schreibt:

      Ich glaube ja auch nicht, dass ich stalke, aber ich frage mich, wo die Grenze ist.
      Vermutlich da, wenn man gebeten wird, es sein zu lassen und nichts drauf gibt…
      Aber ich merke schon, ihr geht damit entspannt um 🙂

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  7. paradalis schreibt:

    Bitte stalk mich, Frau Tonari, bitte! 🙂

    Das, was du da ansprichst – ich glaube, man muss da schon ziemlichen Realitätsverlust haben, um das als Stalken anzusehen. Wenn ich mal an meinen Stalker erinnern darf? Du weißt schon, der Herr, der wie eine Jahreszeit heißt, und mir permanente SMS schickte, auf meine deutliche Aussage, er möge das bleiben lassen, weil ich sonst die Polizei einschalte, nicht reagierte. Der mir ständig Blumen bringen wollte, mir schrieb, er hätte mich da und dort gesehen, etc. – das nenne ich stalken.
    Aber Kommentare auf Blogs? Wenn man das nicht will, deaktiviert man eben den anderen, das geht ganz einfach, man löscht die Kommentare und setzt ihn auf die Spam Liste. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man im Internet unterwegs ist.

    Ich weiß zwar nicht, wer das nun ist, der sich gestalkt fühlt, aber irgendwie sollte der- oder diejenige das nochmal genau analysieren. Irgendwie ist es schon fast wieder lustig, dass ausgerechnet DU eine Stalkerin sein könntest. Du bist so sensibel, das fiele dir im Traum nicht ein. Eher ähnelst du dann einer kleinen Schnecke, die den Kopf einzieht, und wieder im Schneckenhaus verschwindet, wenn du glaubst, du würdest jemanden nerven.
    🙂

    Schönen Sonntag wünsche ich.
    Liebe Grüße auch an deinen Gatten.
    🙂

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    • tonari schreibt:

      Ach, Dich stalke ich dann Anfang Juni wieder 😉
      Nee, mal im Ernst, es geht nicht darum, ob und wie man/frau sich zur Wehr setzt. Das glaube ich funktioniert schon gut. Ich wollte gerne mal wissen, wo bei Euch die Schmerzgrenze ansetzt. Aber vielleicht hast Du Recht und ich höre nur mal wieder Gras wachsen 😉

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      • paradalis schreibt:

        Eine Schmerzgrenze – im Bloggerleben? So lange wie ich nicht real gestalkt werde, kann ich gar nicht genau sagen, ob ich überhaupt eine Schmerzgrenze habe. Wenn ich der !begründeten! Ansicht bin, dass mich jemand virtuell stalken würde, käme er/sie auf die Ignorierliste. Setzt der/die das dann in anderen Blogs fort, bin ich schon der Ansicht, die anderen sollen sich selbst ein Urteil bilden. Und wenn die anderen dann glauben, was der Stalker meinetwegen über mich verbreitet – sollen sie. Es ist virtuell. Wer mich real kennt, und wer mich über die Jahre auch virtuell kennt, bildet sich das richtige Urteil. Und wer sich das falsche bildet, kennt mich nicht. 🙂
        Real ist das natürlich anders. Da gäbe es ein paar deutliche Worte, dann würde ich auch einen Anwalt beauftragen.


        Ernsthaft – ich mache mir hier im virtuellen Raum nicht so viele Gedanken drum. Allen kann man es sowieso nie recht machen. Ich bemühe mich für mich immer um einen ordentlichen Umgangston, versuche, niemanden absichtlich auf die Füße zu treten, auch wenn ich mal irgendwo irgendwas kritisiere. Und wird das falsch verstanden, mit der Konsequenz, dass ein Stalker heranwächst – also ehrlich, dann will ich ohnehin nichts damit zu tun haben, soll heißen, dann können die mich alle mal.
        🙂
        Sicher würde es mich sehr schmerzen, wenn es sich dann um jemanden handelt, den ich in mein Herz gelassen habe – was selten genug vorkommt – aber auch dann verfüge ich über einen ziemlich guten Mechanismus, der mir hilft, damit fertig zu werden. Ich glaube, das ist auch zwingend notwendig. Einer meiner Sätze, was das Internet betrifft, war immer der: „Wer sich ins Internet begibt, kommt darin um.“ Übertrieben. Natürlich. Aber aufpassen muss man schon.

        Nein, liebe B., du hörst bestimmt nicht das Gras wachsen, du bist nur viel sensibler als ich.
        🙂
        Auf Anfang Juni freue ich mich wie verrückt!
        LG!

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  8. die3kas schreibt:

    Liebe tonari, glaub mir Stalking sieht ganz anders aus als deine netten Kommentare. Ich freue mich immer wenn du kommst, seit Jahren!

    ich habe von Opfern noch nichts gelesen, aber ich komme auch nicht viel rund.
    Hab einen schönen Sonntag ♥
    kkk

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    • tonari schreibt:

      Es gibt auch nichts auf anderen Blogs zu lesen, liebe kkk. Zumindest nicht, dass ich wüsste.
      Ich mache mir nach einer Bemerkung eines mir sehr ans Herz gewachsenen Bloggers nur mal so meine Gedanken und wollte diese gerne mit Euch teilen bzw. mal Eure Meinung wissen.

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  9. wortperlen schreibt:

    Liebe Frau Tonari!
    Aber klar kenne ich Stalking in Bloggerhausen. Stalking bedeutet nicht nur, dass man bei jemandem ständig kommentiert, ihn vielleicht privat belästigt, ihm auflauert usw.
    Stalking ist auch Verleumdung, der ich einmal gewaltig ausgesetzt war und standhalten mußte. Mir ist solches mit Fotografen in einem Foto-Forum passiert. Erst nachdem ich einen Anwalt eingeschaltet habe, bekam ich mein Recht und Ruhe!

    Ich selbst bin sehr Kommentierfaul…villeicht seitdem…
    Dennoch lese ich gerne hier und da in Bloggerhausen und manchmal sage (schreibe) ich auch was :-))

    Liebe Grüße
    Anne

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  10. Inch schreibt:

    Also ich weiß auch nicht,was Du meinst. Und was wortperlen beschreibt, was ihr/ihm in einem Fotoforum passiert ist, klingt eher nach Verleumdung. Ansonsten, wie schon beschrieben, wenn sich Irre auf den Blog verirren, kann man die, wie schon beschrieben, auf die Spamliste setzen. Ich lese zB schon seit einem Jahr einen Blog einer Filmstudentin in Schottland. Anfangs habe ich da auch kommentiert. Da nie eine Reaktion kam, habe ich inzwischen aufgehört zu kommentieren. Offensichtlich findet mich die Bloggerin doof, kann nichts mit mir anfangen, was weiß ich. Auf der Spamliste bin ich trotzdem nicht gelandet. Und ich würde mich auch nicht als Stalkerin bezeichnen. Und bei i9r steht Schmitt auf der Liste der Kommentare, die zu moderieren sind, einfach, weil mal ein Herr Schmitt ziemlich blöde und andere beleidigende Kommentare hinterlassen hat. Gestalkt hat der mich aber nicht und seit seine letzten drei vier Beleidigungen gelöscht wurden, kommentiert er auch nicht mehr. Jeder Blogger hat also die Möglichkeit zu reagieren. Wenn die stalkst, liebe tonari, wird der/die Gestalkte Dich das irgendwie wissen lassen.;)
    Und jetzt wünsch ich Dir einen schünen Sonntag. Ich gehe übrigens nachher gleich in den Zoo 😉

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    • tonari schreibt:

      Viel Spaß bei den Viechern 🙂
      Der Gedanke, jemandem unbewusst auf den Keks zu gehen oder zu nahe zu treten, ist mir schon sehr unangenehm, muss ich zugeben. Aber Du hast recht, mit ein bisschen Sensibilität wird man das schon spüren oder gesagt (geschrieben) bekommen. Dann ist immer noch Zeit für einen entschuldigenden Rückzieher.

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  11. Anette schreibt:

    So richtig verstehe ich deinen Beitrag nicht – vielleicht bin ich aber auch nur noch nicht richtig wach …
    Ich lese mehr denn das ich kommentiere – und ich hoffe, dass mir das nicht allzu negativ ausgelegt wird. Nach deiner Formulierung her kann ich ja dann nicht als Stalkerin bezeichnet werden 😉
    Trolle waren in Anfangszeiten meines Bloggerdaseins häufig auf meinem Blog zu Besuch, aber so richtig gestalked habe ich mich noch nie gefühlt. Manchmal fühle ich mich durch „aufdringliche“ Mails ein wenig peinlich berührt, manche Leser finden ihre Grenzen nicht, machen das aber nicht öffentlich sondern versuchen mich durch häufige Mails in eine „Verpflichtung“ zu ziehen, der ich aber nicht nachkomme. Noch bestimme ich, mit wem ich engeren bzw. persönlichen Kontakt pflege …
    Und ich freue mich, euch im April wiederzusehen.
    Herzliche Grüße, Anette

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    • tonari schreibt:

      Na, das mit den „verplichtenden“ und „aufdringlichen“ Mails ist doch bestimmt die gleiche Schiene. Genau das meine ich. Vielleicht bekommen die Absender gar nicht mit, dass sie mitten auf deinem Fuß stehen.

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  12. ute42 schreibt:

    Unter stalken verstehe ich penetrante Verfolgung im wirklichen Leben und beleidigende Äußerungen im Bloggerleben. Nette Kommentare zähle ich nicht dazu. Also bitte bitte stalke weiter bei mir und wenn du in meine Gegend kommst, dann melde dich, einen Kaffee gibt es immer. Das sehe ich nicht als „Drängen in mein wirkliches Leben“ sondern als freudige Überraschung.

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  13. Himmelhoch schreibt:

    Erstmal sehe ich, dass es aufhören muss, schon gegen 0.00 Uhr den Rechner abzustellen und ins Bett zu gehen und erst nach 9 Stunden wieder aufzuwachen – das Leben fließt ja vollkommen an mir vorbei 🙂
    Ich grüble, wer eine solche Mail schreiben kann – wer sich von Kommentaren anderer sooooo belästigt fühlt, dass er sich nicht mehr richtig zur Wehr setzen kann.
    Für mich halte ich es so, wenn ich lange, lange Zeit irgendwo schreibe – dort vielleicht noch eine Antwort bekomme, aber bei mir nichts erkennbar ist, dann bringe ich die- oder denjenigen nach einiger Zeit auch nicht mehr in „Zugzwang“ – das heißt, ich lese zwar weiter, weil mir ja der Inhalt gefällt, aber ich kommentiere nicht mehr. Nicht unbedingt aus Gnatz, sondern eben aus „Rücksicht“, weil ich mich auf die Dauer niemandem aufdrängen will.
    Ein paar Leute, die sehr viel weniger Zeit haben als ich, haben sogenannte „Generalabsolution“ bei mir, denen fehlt einfach die Zeit zum Kommentieren.
    Und bei mir ist es wirklich so, dass das Produzieren der Artikel sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, deswegen muss auch ich mich manchmal mit Kommentaren zurücknehmen.
    Wenn es allerdings Leute verübeln, wenn man sie auf irgendwelche „Miss-Aktionen“ (ich will jetzt nicht deutlicher werden) im Kommentar hinweist, und mich dann gleich „entfreunden“ bei fb oder in Bloggershausen wieder ein großes Schloss vor ihren Blog hängen, dann kann ich es nicht ändern – das ist das Leben, eben auch mal nur das virtuelle.

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    • tonari schreibt:

      Niemand hat geschreiben, dass er sich nicht zur Wehr setzen kann. Es hat nur jemand – quasi nebenbei – angemerkt, dass es Menschen gibt, die sich stalkingverdächtig verhalten und gerne Teil der realen Familie/Beziehung/ Freundschaft wären. Offensichtlich ohne Erfolg, weil sonst wäre man es ja 😉
      Und nun hab ich des Nächtens im Grübelmodus überklegt, wie man wohl so einen Eindruck erwecken kann. Vielleicht schon mit penetrant freundlcihen und immer weiderkehrenden Kommentaren. Oder muss man mit Besuch „drohen“?

      Bitte erinnere Dich, dass es mal eine Bloggerin gab, die Dich gefragt hat, nachdem ich bei ihr zu kommentieren begann, wer ich wohl sei. Und Du musst irgendetwas von „harmlos (und nett)“ geäußert haben 😉 Da schien es ja auch Irritationen zu geben.

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      • Himmelhoch schreibt:

        Ja, und die vermehrt sich jetzt und ich habe dich ihr nicht vergrault, sondern mit warmen Worten ans Herz gedrückt. – Die meinst du doch?
        Oder habe ich dich gar (versehentlich 😉 ) noch bei anderen gelobt? Wird nicht wieder vorkommen *grins*

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        • tonari schreibt:

          Ja, genau. 🙂
          Da muss es damals ja einen Grund gegeben haben, dass sie nachfragt. Und genau diese Situation fiel mir wieder ein, als ich von „Aufdrängen“ las…

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          • Himmelhoch schreibt:

            Die meisten sind es einfach nicht gewohnt, dass immer wieder jemand kommentiert, bei dem man selbst nicht schreibt.
            Du kannst ganz beruhigt sein, auch andere Blogger haben sich schon bei mir über andere erkundigt und wollten meine Meinung wissen.
            Schiet, ich bin schon eine kleine „Instanz“ – eine „Behörde“ – eine Bloggerbehörde. Das wurde mir doch schon mehr als einmal vorgeworfen. Die Vorwürfe gingen hin bis zu Blogpolizie, Stasi und sonstwas. – Bei mir gibt es eben nur ente oder trente – man mag mich oder man hasst mich, iss eben so!

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  14. Miki schreibt:

    Liebe Tonari, erstmal nochmals vielen Dank für den Hinweis bei FB, dass sich Miki’s Blog einfach mal so schlafen gelegt hat. Ist doch schön, dass man an mehreren Stellen erreichbar ist, ne?
    Und zum Stalking: so ein Quatsch! Diese ganze Glotzerei, wer schreibt was, wozu, wieviel..usw. (ich schrieb es und es hatte mich lange vergrault aus der Bloggerei) ist doch zum K… Und jetzt sind Kommentare Stalking??? Also ich verfahre wie im richtigen Leben, wenn ich tatsächlich mit einem Kommentator nicht so klar komme, dann „unterhalte“ ich mich mit ihm eben nicht oder nur das notigste, um höflich zu sein. Ich hatte solche Leute schon bei mir, die gehen auch wieder.
    Ich freue mich über Kommentare, Input, andere Meinungen. Aber jeder empfindet auch anders. Bei meiner MikiMalt Aktion hab ich den Matthias vom Meinungsblog gemalt und einen Kommentator- den wir alle kannten und auch alle blöd fanden… – in einen Spam-Eimer gesteckt. Aber Matthias hat seine Kommentare trotzdem tapfer ertragen. Ist eben jedem seine eigene Sache. Und wen man reinlässt und wen nicht (mir fallen doch ein paar nicht freigeschaltete Kommentatoren ein, aber keine Blogger in dem Sinne..oder keine „von uns“) entscheiden doch immer noch wir, im Blog wie an der Haustür.
    Sorrs fürs Zutexten… 😉

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    • tonari schreibt:

      Tja, da wollte ich bei Miki einen Neujahrsbesuch machen und wurde schnöde vor der Tür gelassen 😉
      Nein, Kommentare sind natürlich kein Stalking. Aber vielleicht kann man es auch übertreiben und schon sind sie es doch. Ich weiß es nicht. Drum ja auch die Frage hier im Blog und ich freue mich über die rege Diskussion und die vielen Meinungsäußerungen. Ich glaube aber so allmählich, ich habe mit meinen Befürchtungen eher alle nur verwirrt. Hustende Flöhe und so… 🙄 Ich sollte mir weniger Gedanken machen.

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  15. Franka schreibt:

    So richtig weiß ich natürlich auch nicht, worum es geht. Aber ich kann nur sagen: bitte stalke mich 😉 Hihi.
    Spaß beiseite: selbst Kommentare von Leuten, mit denen ich nicht so gut kann, sind in Ordnung. Wenn ich das nicht will, muss ich die Kommentarfuntkion abstellen. Sollte jemand unangenehm lästig werden (was bisher noch nicht geschah), dann könnte ich ihn/sie auf die Blacklist setzen.
    Kommentare, die zum Post passen, sind doch harmlos und können nie Stalking sein. Das ist erst, wenn jemand keine Ruhe gibt und vielleicht irgendwann ungefragt vor der Tür steht ohne dass man vorher eine enge persönliche Bezeihung aufgebaut hat. Oder auch, wenn man jemandem kundgetan hat, dass man etwas nicht möchte und der-/diejenige das dann ignoriert.
    Liebe Grüße,
    Franka

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    • tonari schreibt:

      Es geht um keine konkrete oder aktuelle Situation, sondern einfach um die Frage, ab wann amn anderen Bloggern auf den Nerv geht, so dass diese es als Aufdrängeln, Einmischen, vielleicht in gesteigerter Form als Stalken empfinden. Ich lam von dem gedanken einfach nicht los, dass man dieses Gefühl in bester Absicht vielleicht erzeugt ohne es mitzubekommen.
      Nur, weil jemand auf hinterlassene Kommentare nicht reagiert, wäre es für mich kein Indiz, dass man dort nicht gerne gesehen ist.
      Aber – ich habe mich offenbar missverständlich ausgedrückt oder nicht klar genug oder zu verworen.

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      • Franka schreibt:

        Das nicht, aber es ist immer schwer, sich zu etwas zu äußern, was nicht konkret ist. –

        Ich denke, es ist bei jedem anders. Der eine freut sich über ein Geschenk z.B., der andere betrachtet es als Verpflichtung. Ich denke, wenn man jemanden persönlich kennt, weiß man besser, was Sache ist. Mit Kommentaren kann man sicher nichts falsch machen. Und wenn nie eine Reaktion kommt, liest man eben nur noch oder bleibt ganz weg.

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  16. Rana schreibt:

    Stalking bedeutet ja mehr als nur etwas viele Kommentare abzugeben. Wir freuen uns doch alle, wenn wir (nette) Kommentare bekommen – das hat ja mit stalken nichts zu tun. Ich weiß aber von einer Bloggerin, der von einem Stalker auch im real life nachgestellt wurde. Das ist dann ja ein Straftatbestand und sie hat die Polizei eingeschaltet. Ich hatte eine Zeit lang stete Kommentare von „Konrad Duden“, der meinte, mich als „Germanistin“ stets verbessern zu müssen….aber den habe ich einfach nicht freigeschaltet, den Klugscheißer 😉 Also schreib weiter nette Kommentare, liebe Frau Tonari – ich mach das eigentlich genauso wie du.
    LG von Rana

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    • tonari schreibt:

      Danke, liebe Rana. Und ich freue mich wirklich, wenn meine Kommentare nicht als aufdringlich eingestuft werden.
      Ach ja, im Klugscheißermodus bin ich auch manchmal unterwegs, aber das kündige ich dann immer an 😆

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  17. Bellana schreibt:

    Bisher freue ich mich jedenfalls noch über jeden Kommentar, überhaupt habe ich bisher selbst noch keine negativen Erfahrungen, welcher Art auch immer, in Bloggerhausen gemacht. Es ist bei mir auch so, dass ich immer noch mehr lese als selber kommentiere, was einfach ein zeitliches Problem ist. Ich denke mal, dass ich dumme Kommentare einfach konsequent löschen würde, was außer bei Werbung bisher noch nie nötig war.
    Grüßle Bellana

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  18. minibares schreibt:

    Ich weiß von einer Bloggerin, dass sie eine Stalkerin hat(te). Daher hat sie auch ihren Blog ganz neu gestaltet und hat auch den Anbieter gewechselt.
    Und sie gibt ihren Namen nicht preis – im Blog.
    Wie sowas vor sich geht, weiß ich nicht. Muss aber wohl mehr als unangenehm sein.

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  19. Gedankenkruemel schreibt:

    Ich sehe es wie Ute…
    Unter stalken verstehe ich penetrante Verfolgung im wirklichen Leben und beleidigende Äußerungen im Bloggerleben.

    Hoffentlich betrachtest du unseren Kartenwechsel (aus Urlaub oder so) nicht
    als „stalken“ 😉

    Ich weiss nicht so recht wie man dass verstehen soll.
    Ich bekomme keine mails wo ich das Gefühl hätte bedrängt zu werden.

    Und über comments freu ich mich. Das beduetet aber nicht das ich sie erwarte..
    Schliesslich hat das mit Zeit und/oder Lust zu tun.

    Liebe Grüsse,Elke

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    • tonari schreibt:

      Ich mag es, Postkarten zu verschicken und welche zu bekommen. So echte Snailmail. Drum ist Urlaubspost verschicken auch eher Lust als Last. Und ich bin immer ganz aufgeregt, ob auch alle Exemplare ihr Ziel erreichen. Nö, das ist für mich kein stalken, denn schließlich rückt ja jede(r) die Addy selbst heraus 😆

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  20. Bis jetzt bin ich noch nie auf die Idee gekommen, daß Leute, die auf meinem Weblog Kommentare hinterlassen erwarten könnten, daß ich auf ihre Kommentare – außer wenn es Nachfragen sind – reagiere. Ich hätte gar nicht die Zeit dazu.

    Gefühlsmässig siedle ich einen Kommentar auf der Ebene „Leserbrief“ an, und wenn ich an meine Tageszeitung einen Leserbrief schreibe, erwarte ich auch keine Reaktion darauf.

    Wenn ich selber irgendwo kommentiere und vom Blogbetreiber eine Reaktion kommt im Stil von schön-dass-du-da-bist-und-herzlich-willkommen ohne dass ein Bezug zu meiner Aussage gemacht wird, dann finde ich das merkwürdig oder kurios, fällt aber unter die Rubrik „die Menschen sind verschieden“

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  21. chinomso schreibt:

    Sachen gibts!!? Ich habe davon bisher nix mitbekommen, dass es sowas gibt und es ist mir nicht selbst passiert. Habe ich wohl Gück gehabt.

    Also du solltest dir aber keine schlaflose Nächte machen deswegen. Weil, du bist in meinen Augen die allerletzte Person …. 🙂 die sowas tun würde. Von mir aus kannst du gerne öfter zu mir kommen. Per Kommentar und auch gerne persönlich.

    Dann wollen wir mal hoffen, dass uns dies in 2013 erspart bleibt.
    Aber gut, dass wir drüber geredet haben. 🙂

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  22. Tine schreibt:

    Ich freu mich ja über Kommentare. Neulich erhielt ich allerdings einen, der war sowas von abstrus & doof & hatte deswegen nur ein paar Nachtstunden Zeit, auf meinem Blog zu verweilen. Danke WordPress für die Löschfunktion ;). Ich kommentiere, wenn mir Etwas gefällt & denke dabei nicht an fieses BlogStalking. Sonst könnte man ja seinen Blog gleich auf Privat setzen…

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  23. regenbogenlichter schreibt:

    Also ich „muss“ auch öfters mal meinen Senf dazugeben, ist aber immer aus Interesse am Artikel und nett gemeint…ich will mich da niemandem aufdrängen. Sollte das jemand so empfinden, soll er es sagen. 😉
    Aber das ist damit wohl auch nicht gemeint…deine Kommentare und solche wie deine, würde ich nie als Stalking empfinden. Wie bei allen sozialen Netzwerken gibt es das aber sicher auch hier. Bei nicht genügend Aufmerksamkeit oder anderem bösartige, beleidigende Kommentare, Verleumdungen und mehr. Damit meine ich keine konstruktive Kritik am Inhalt der Artikel!
    LG
    Ute

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    • vierachtel schreibt:

      Stalking fängt für mich da an, wenn ohne mein Wollen die Grenze zum Off-Blog überschritten wird. Kommentare und Mails hingegen nerven mich nie, im Gegenteil! Einmal wurde ich gestalkt, so nannte es nach dem anonymen Brief auch die Polizei. Mein geliebtes Blog habe ich daraufhin geschlossen, du erinnerst dich sicher. Da wird man vorsichtiger und sieht schon mal Gespenster. Aber Stalking durch Kommentare? Nö.

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  24. Frau Ladybird schreibt:

    Ich antworte nur sehr selten auf Kommentare bei mir, dazu fehlt mir einfach die Zeit. Manchmal ergibt sich eine Fragestellung oder es gibt ein Missverständnis, dann antworte ich.
    Oft ist ein Kommentar auch eine Erinnerung, mal wieder bei dem anderen Blog vorbei zu schauen.
    Es wäre schade, wenn jemand nicht mehr kommentieren würde, weil er/sie keine Antwort bekommt. Den Vergleich mit den Leserbriefen in der Zeitung finde ich gut. Viele Reaktionen zeigen, das Thema ist von allgemeinem Interesse.
    Ich freue mich über Kommentare, es dürfen gerne noch ein paar mehr sein, aber regelmäßige Antworten oder Gegenbesuche kann ich nicht versprechen.
    Liebe Grüße vom linken Niederrhein.

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  25. Ruthie schreibt:

    Ach, und in echt wolltest Du nur mal wieder RICHTIG viele Kommentare hier haben? 😉 😉 Was sagt Deine Statistik dazu? 😀

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    • Ruthie schreibt:

      Hm. Scheint, als hätte ich jetzt die Diskussion gestoppt. Das tut mir leid. Falls es irgendwer falsch verstanden hat: Es tut mir laahaaaiiiid!! Liebste Tonari, ich hoffe, Du hast gemerkt, dass es ironisch gemeint war und Spaß sein sollte. Du darfst gerne sagen, dass ich doof bin. *gehjaschon*

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  26. synchronuniversum schreibt:

    Stalking in Bloggershausen? Ein neues Phänomen? Liebste Tonari, davon habe ich noch nichts mitbekommen. Abgesehen von unserem fiesen japanischen Blogekzem, was man durchaus als Stalking deuten kann, da er ja auch nicht davor scheut anzurufen in der Nacht und versucht die Menschheit um den Schlaf zu bringen, bedarf es glaub ich schon eines ganz penetranten Kommentarverhaltens, um dies als Stalking zu betiteln. Ich selbst freue mich riesig, wenn du bei mir vorbei schaust und ein paar warme, passende oder auch gerne unpassende Worte hinterlässt. Den Faktor Zeit haben schon viele Kommentatorinnen vor mir angeführt – der ist Schuld daran, dass sich niemand von mir bestalkt fühlen kann :mrgreen: Das Antworten auf Kommentare wird ja blogweit auch sehr unterschiedlich betrachtet – die Einen finden es gut, die Anderen verweisen auf Chats, in denen man sich rege unterhalten könnte. Was dich persönlich betrifft empfehle ich ein gutes Flohpuder, damit das Husten schnell aufhört. Fühl dich ganz arg umarmt,
    bigi

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  27. juniwelt schreibt:

    So habe ich das noch nie gesehen. Bisher habe ich mich über Kommentare gefreut bzw. hab frei von der Leber weg kommentiert. Sollte hoffentlich bisher kein Problem gewesen sein…hoffe ich zumindest.
    Schwer zu sagen wie ich es handhaben würde, wenn mich ein häufiger/ständiger Kommentator nerven würde….hatte bisher glücklicherweise dieses Problem noch nicht.
    Aber der Post ist für mich ein guter Anstoß darüber nachzudenken.
    Liebe Grüße

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  28. vilmoskörte schreibt:

    Ich weiß von anderen, dass es durchaus lästiges und bösartiges Stalking gibt. Aber da gehört doch viel mehr zu, als nur die Quantität von Kommentaren.

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