zwischen Mangel und Flair – Teil 9

Windig, wolkig, wechselhaft. So beschreibt sich zusammenfassend das Wetter unseres Urlaubstages, der eigentlich zum genüsslichen Ausspannen an schneeweißem Strand und azurblauem Meer gedacht war. Keine Weiterreise, kein Programm, kein Stress. Nur Sonne satt und Cuba libre 😉 Soweit der Plan.
Am Vortag hatten wir uns entschieden, eine Katamaranfahrt zu einem nahegelegenen Schnorchelrevier zu buchen. Schon kurz nach dem Aufstehen stellten wir uns allerdings angesichts des launischen Wetters die Frage, ob dies eine gute Idee gewesen sei.
Jeweils einen großen Reisekaugummi kauend, der uns gleich vor Übelkeit bei vom Wellengang schwankendem Boden bewahren sollte, erschienen wir pünktlich am vereinbarten Treffpunkt. Tja, was soll ich schreiben? Wegen Witterungsallüren wurde der Törn abgesagt. 😦 Wir bekamen auch anstandslos unsere Moneten zurück. Nur waren der Herr Tonari und ich so drönig von den Reisepep, dass wir vom leisen Nieselregen begleitet, zurück in unser Zimmer gingen und den restlichen Vormittag wohlig verschliefen. Hätte ja glatt was von Urlaub 😉

santa_LuciaIm Hotel „Gran Club Santa Lucia“ herrschte absolut kein Mangel,

Hotel_Santa_Lucia_1aber leider auch kein Flair. Betonflamingos mit ohne Wasser 😉 Und der einzig lebende Flamingo im Tümpel nebenan war ohne jegliche andere Artgenossen sichtlich hospitalisiert.

Hotel_Santa_Lucia_2Sehr bemüht war eine saubere All-inclusive-Anlage entstanden, die aber ebenso auf Jamaika, einer kanarischen Insel oder am Schwarzen Meer hätte Gäste beherbergen können.

Hotel_Santa_Lucia_3Mit anderen Worten: Tag 5 war einfach nur zum Abhängen und für die ein oder andere Piña Colada gedacht. Der Liebste traute sich mal kurz ins Meer. Mir war es definitiv zu kalt. Der Wind, nicht das Meer.

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12 Antworten zu zwischen Mangel und Flair – Teil 9

  1. Anna-Lena schreibt:

    So ein Abhängetag im Urlaub muss doch auch mal sein, oder? Selbst, wenn er anders geplant war …

    Kommt gut ins neue Jahr 🙂 .
    Mit herzlichen Grüßen
    Anna-Lena

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  2. ute42 schreibt:

    Nach der interessanten Rundreise hat das Abhängen sicher auch gut getan 🙂

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  3. Franka schreibt:

    Ein sehr interessanter Reisebericht, ein Land, das man überhaupt nicht kennt, über das man aber gewisse ‚Vor-Urteile‘ hat. Der real existierende Kommunismus 😉
    LG, Franka

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    • tonari schreibt:

      Nun ja, nicht kennt, kann ich nicht sagen 😉
      Aber klar, auch ich hatte Erwartungshaltungen. Keine Vorurteile allerdings. Fespannte neugier eher.
      Und Kommunismus ist das nicht. Sie üben noch am Sozialismus und auch da holpert es gewaltig. Nennen wir es einfach Fidellismus 😉

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  4. Himmelhoch schreibt:

    Wenn ich Bootstrip lese, muss ich immer an Griechenland denken. Wir hatten auch eine Tour auf so einem kleinen Kutter gebucht. – Mittendrin frischte es derartig stark auf, dass die Wellen so stark wurden, dass 90 % der Leute den Fischen opferte – meine Mutter hätte um ein Haar beinhe ihre Zähne geopfert. – Eine Fähre riss einen großen Poller vom Ufer raus – nur zur Veranschaulichung des Seegangs. – Wie die meine Mutter von Bord bekamen, darüber staune ich heute noch – sogar ich hatte allergrößte Mühe, denn immer, wenn ich springen wollte, waren wir im Wellental. – So bewegt soll es Silvester nicht werden!

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    • tonari schreibt:

      *lach*
      Ich drück Dir und ihr für den Silvestertransfer alle Daumen.
      Zum Glück sind die Stra0en nach T. nicht holprig 😉

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      • Himmelhoch schreibt:

        Doch, doch – die letzten 300 m sogar sehr. Mit Ladung und mit Patienten fährt man zum Lieferanteneingang und der Weg dorthin ist voller Löcher – aber sie hat ja kaum noch Schmerzen, zumindest nicht im Normalzustand. –
        Du hast frei, hast Vollmondauswirkungen und machst die Nacht zum Tage 🙂 – ich ja sonst auch!

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  5. juzicka-jess schreibt:

    für mich bitte auch eine Piña Colada :0)

    die tücken des reisekaugummis sollte irgendwo von irgendwem effektiver bekannt gemacht werden .. ich habe die einmal genommen und ne scheibe wie nach nem vollrausch:)

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  6. minibares schreibt:

    Solch ein Tag sollte einfach mal sein, an dem man richtig faul sein kann.
    Tut dem Urlaub bestimmt keinen Abbruch, sondern hilft echt beim Wohngefühl.

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