zwischen Mangel und Flair – Teil 8

Ich nehme Euch jetzt einfach ein paar Schritte mit in die Gassen abseits der Hauptstraßen von Las Tunas.

Las_Tunas_3Bunte Fassadenfarbe scheint es zu geben.

Las_Tunas_4Die reicht dann auch gleich noch für solch martialische Wandgestaltung.

Las_Tunas_5Man muss diese Bonbonfarben schon sehr mögen 😉

Las_Tunas_6 Dezenter ist deutlich angenehmer für das tonarische Auge.

Las_Tunas_7Und immer wieder auch hier im Stadtbild: wunderbare alte Autos.

Las_Tunas_8Hier wird gerade die Straße zu einer Fußgängerzone umgebaut. Also war Presslufthammerbernhardpedro geräuschvoll am Werk. Neben ihm blubberte das Dieselaggregat.  Eigentlich ein schöner Anblick, wenn gebaut wird. Blöd nur, dass links das Restaurant „La Roca“ lag, in dem wir gleich Mittag essen würden.

Las_Tunas_9Und während ich schon überlegte, ob ich vielleicht aus Gehörschutzgründen auf das Essen verzichten und lieber noch ein wenig durch die Gegend streifen möchte,  kam eine Frau aus dem Restaurant geschossen und gab den Straßenabbrechern auch körpersprachlich unmissverständlich zu verstehen, dass hier jetzt Ruhe zu herrschen hat. Und siehe da, taladro neumático – der Drucklufthammer – schwieg.  🙂

Las_Tunas_10 Wenn ich mir die Fläche so ansehe, die da inzwischen aufgebrochen worden war, dann leiden die Menschen rechts und links in den Häusern wohl schon längert unter den Geräuschen des äußerst lauten Werkzeuges und es wird noch einige Zeit anhalten.

Las_Tunas_11Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Santa Lucia, also direkt ans Meer. Hier empfing uns in der kleinen Anlage ein wunderschöner Regenbogen.

regenbogen

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14 Antworten zu zwischen Mangel und Flair – Teil 8

  1. juzicka schreibt:

    ha ha .. ich mag Bonbonfarben, habe zur zeit grad meine nägel so lackiert – also bonbon und jeder nagel anders .. sieht fast so aus wie die häuserreihe zweitoberst 😛

    mein bruder hat wahnsinns bilder von diesen “ berühmten “ kubanischen autos gemacht und die hängen nun als poster bei ihm herum.

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  2. minibares schreibt:

    Wahrscheinlich brauchen die Leute gegen den Frust und die Armut wenigstens ein wenig Farbe im Leben.
    Diese alten Autos würde ich auch ständig aufnehmen wollen 😉
    Für die Touristen wird eben doch viel getan, sogar das presslufthämmern unterbrochen….
    Tolle Hausansichten!
    Liebe Grüße Bärbel

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  3. minibares schreibt:

    Ach Mensch, der Regenbogen, der ist doch echt toll, sowas mag ich doch unheimlich. Die muss ich auch immer fotografieren. Dafür lass ich alles stehn und liegen.

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  4. ute42 schreibt:

    Wunderbar, der Regenbogen. Die Bonbonfarben mag ich auch 🙂

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  5. Bellana schreibt:

    Da habt Ihr wirklich viel zu sehen bekommen auf Eurer Reise durch Kuba und einen besseren Titel wie ‚Mangel und Flair‘ hättest Du für Deinen Bericht wirklich nicht finden können.
    Geruhsame Feiertage
    Bellana

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  6. ich schreibt:

    ich mag die Bonbon Farben nicht, freu mcih aber, dass man extra fuer euch mit dem Bohren eine Pause machte

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  7. Manu schreibt:

    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein schönes Fest!! Manu

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  8. Anna-Lena schreibt:

    Diese Farben tun richtig gut bei unserem grau-weiß-schwarz-Wetter 🙂
    Liebe Grüße
    Anna-Lena

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  9. regenbogenlichter schreibt:

    Also mir gefallen diese Bonbonfarben, sie sind irgendwie das Gesicht der Karibik. Mir gefällt das. Am schönsten finde ich natürlich den Regenbogen. Tolles Foto!
    Liebe Grüße und schöne Weihnachten
    Ute

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  10. AndiBerlin schreibt:

    Vielen lieben Dank für Deinen Reisebericht, das liest sich wirklich klasse. Wann geht’s weiter? Ich lechze nach mehr! 🙂
    Dir und Deinen Lieben ein ruhiges und stressfreies Weihnachten.

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  11. Himmelhoch schreibt:

    Die Bruno-Taut-Siedlung in Berlin hat doch fast ähnliche Farben – na gut, das Mint und das Rosa sind wohl nicht so schlimm wie hier.
    Ich komme gerade von einem Blog, wo der Frieden für die Welt musikalisch interpretiert wurde, der von der Heiligen Nacht ausgehen soll(te). Und dann sehe ich dein drittes Foto von oben – und da ist es nur ein Foto. An wie vielen Stellen der Welt töten diese und andere Waffen immer und immer wieder – und von dem Frieden ist so gut wie nichts zu spüren. – Wir hier in Deutschland haben es in dieser Beziehung ja relativ gut, da wir sowohl vor größeren Katastrophen als auch vor kriegerischen Auseinandersetzungen bewahrt blieben in den letzten Jahren.
    Ich wünsche dir und deinen Lieben einen friedlichen und frohen Verlauf der nächsten Tage, denn im kleinen Kreise ist Friede noch ein denkbarer Zustand.
    Liebe Grüße schickt dir Clara

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  12. ute42 schreibt:

    Herzlichen Dank für die wunderschöne Karte von Havanna. Die Aufnahme ist sagenhaft. Die könntest du wirklich den Kubanern als Touristenkarte anbieten. Richtig profihaft.
    Ein schönes Weihnachtsfest für dich und deine Lieben und nochmals herzlichen Dank, ich habe mich sehr gefreut.

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