Goldener Oktober

Er macht seinem Namen wirklich alle Ehre.

Uns zog es heute wieder in den Wald und die Pilze. Egal, ob essbar oder nicht. Fotogen sind viele allemal. Und diese sogar Vertreter der Puschligkeit 😉

Soooo giftig grün. Grünspan-Täuschlinge sind aber essbar, wenn auch nicht sehr wohlschmeckend.

Ein Parasolpilz – sieht ein bisschen urselig aus, ist aber in jungen Tagen  lecker.

Blick nach oben – herbstiges „Hach!“

Manchmal sucht man Pilze und findet, was man nicht unbedingt finden will. Totwildschädel zum Beispiel.  Sagte ich schon, dass ich beim Waldspaziergang niemals auf die Idee käme, in abgelegte Plastiktüten zu gucken? Zu gruselig mitunter die Funde anderer Waldspaziergänger…

Netter Versuch von Amanita muscaria, sich zu verstecken. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass sie beide stehen bleiben durften.

Golden…

und perlenkettig…

Insgesamt war die Ausbeute nicht schlecht. Und dies war nur das Körbchen des besten Pilzsammlers von allen.

Aber das beste, schönste und überhaupt war: Ich habe der Omimi vorhin unvorangekündigt einfach einen Topf frisch zubereiteter Pilze mit Speck, Zwiebeln, gehackter Petersilie und einer großen Salzkartoffel  ins Pflegeheim gebracht. Und sie, die sie seit Wochen über Appetitlosigkeit und mangelndem Spaß am Essen klagt, der einfach nichts mehr wirklich schmecken will, hat alles, wirklich alles bis auf den letzten Happs (blitzschnell) weggefuttert. Und gestrahlt. Und endlich, endlich auch mal wieder herzhaft gelacht… It makes me hapy. Yeah!!!

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23 Antworten zu Goldener Oktober

  1. freiedenkerin schreibt:

    Ich glaube, ich würde heutzutage kaum mehr einen essbaren Pilz erkennen können, obwohl ich als Kind mit meinen Eltern regelmäßig „in die Schwammerl“ gegangen bin. 😉

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  2. tonari schreibt:

    Ehrlich gesagt, liege ich ja auch mehr auf den Knien vor den Dingerchen und beschäftige die Knipse. Ist dennoch ein stattliche Körbchen geworden…
    (Ich muss unbedingt mal rausfinden, ob es eine coole Pilzbestimmungs-App für meinen Apfel gibt.)

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  3. Himmelhoch schreibt:

    Hach, ich glaube, ich muss meiner Enkeltochter die Pilzsorten erklären und mit ihr Probegänge machen, damit sie mir dann im zarten Alter von über 80 auch so ein leckeres Pilzgericht ins Heim oder nach Haus bringt. Und ich verhielte mich ähnlich wie deine Oma – und würde vielleicht sogar nach Nachschlag gieren.
    In der Woche möchte ich mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Pilze fahren, aber ich weiß nicht, wohin.

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  4. Bellana schreibt:

    Dann kennst Du Dich bei den Pilzen gut aus? Ich habe davon überhaupt keine Ahnung.
    Grüßle Bellana

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  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Was für schöne Bilder, und was für ein schöner Tag!
    Parasole mag ich auch sehr gern… sollte mal wieder in die Pilze gehn.

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  6. Frau Doktor schreibt:

    Ihr seid der beste Beweis… gibt es Pilze oder nicht… wird bei uns in der Familie gerade heftig diskutiert 🙂 Die erste Ausbeute der lieben Schwägerei war nicht so großartig. Mal sehen was sie von ihrem heutigen Tag berichten, sie waren auch unterwegs 🙂 und toll das Omimi das soo gut geschmeckt hat. Deine Fotos sind auch wirklich toll, das muss mal gesagt werden 🙂

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  7. freiedenkerin schreibt:

    Schau mal:
    https://play.google.com/store/search?q=pilze+erkennen&c=apps
    Ist kostenfrei, ich weiss allerdings nicht, ob das auf dem Äpfelchen auch funktioniert. Aber das müsste ja aus der App-Beschreibung ersichtlich sein. 😉

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    • tonari schreibt:

      Danke, danke für den Link.
      Hab mir das gerade mal angesehen. Die Variante for free enthält nur 15 Pilze. Zu wenig wie ich finde. Vermutlich ist die nur zum Anfüttern 😉 Auch sind die Bewertungen nicht so prickelnd.
      Was mir aber so richtig zu denken gab: Oft hat man im Wald kein Netz. Insofern ist eine App dort ziemlich sinnfrei. Und zu Hause haben wir ein tolles Pilzbestimmungsbuch. Das müsste man nur beim nächsten Mal einfach nur mitnehmen 🙄

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  8. Monika schreibt:

    Guten Morgen,

    es ist sehr schön, im Herbst im Wald zu gehen. Leider haben nicht mehr viele diese Möglichkeiten. Ich würde auch keinen essbaren Pilz mehr finden. Es wäre mir zu riskant.

    Viele Grüße

    Monika

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    • tonari schreibt:

      Wir lassen im Zweifel lieber alle stehen, die wir nicht ganz eindeutig zuordnen können. Zu einem Pilzberater zu gehen, ist uns zu aufwendig.
      (Wobei ich schon gerne wüsste, wie der puschlige Pilz auf dem zweiten Bild heißt.)

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  9. ute42 schreibt:

    Goldener Herbst mit einer Fülle von Pilzen. Ein schöner Bilderspaziergang. Der „haarige“ Pilz scheint mir allerdings dann doch nicht genießbar, oder hast du ihn auch eingesammelt? 🙂
    Wie schön, dass der Omi das Pilzgericht so geschmeckt hat. Das waren für sie sicher Erinnerungen an frühere Zeiten.

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    • tonari schreibt:

      Der Puschelpilz durfte stehen bleiben. Vielleicht freut sich noch ein anderer Pilzsammler daran. Hach, das wäre eine Motiv für Frau Paradalis gewesen. Ich sehe sie förmlich auf dem Boden im Moos liegen.

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      • Anne schreibt:

        Diese Jahr ist ein tolles Pilzjahr! Wir waren letzte Woche im Schwarzwald bei Bad Liebenzell ähnlich erfolgreich. Meinen Eltern konnte ich nur per Foto den Mund wässrig machen, schön, dass es Deine Omimi so erfreut hat.
        Der Puschelpilz wird aber wohl keinen erfreuen – es ist ein vom Schimmelpilz befallener Pilz, sozusagen ein Pilzpilz 😉
        Wir fanden auch einen ungewöhnlichen: Sah aus wie ein Steinpilz, nur etwas rötlicher außen. Innen die Überraschung: Die Schnittfläche wurde sofort tintenblau. Hat der beste Pilzkenner von allen wohl einen Namen? Durch das Blau abgeschreckt haben wir ihn lieber aus der Pfanne gelassen…
        Und was ich unbedingt noch sagen will: Alles, alles Gute zum Geburtstag!
        Liebe Grüße
        Anne

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      • paradalis schreibt:

        So ist es, liebe Frau Tonari. Ich staune schon die ganzen vergangenen Tage über dieses Foto. Das ist super Klasse, sehr interessant, ein echtes Fotoschätzchen.
        🙂

        Schön, dass ich bei dir war, beim Pilzesuchen.
        !

        Liebe Grüße!!

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  10. minibares schreibt:

    Die ersten sehen aus wie Nadelkissen 🙂
    Ihr habt also echt gesammelt, das könnte ich mir gar nicht erlauben. Ich hab nämlich keinen Schimmer.
    Jaaa, der goldene Oktober, er macht seinem Namen in diesem alle, alle Ehre. Besser gehts gar nicht.
    Wie schön, dass die Omimi sich so gefreut hat und es ihr soooo gut geschmeckt hat.
    Oh, das tut allen Beteiligten gut, nicht wahr. Glück ist sowas schönes ♥

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    • tonari schreibt:

      Nun ja, zumindest bei den Röhrernpilzen kann man nicht allzuviel falsch machen.
      Und der Liebste hat Ahnung. Er kennt auch noch ein paar andere essbare Sorten, die oft stehen gelassen werden, aber sehr schmackhaft sind.
      Ja, das mit der Omimi war wirklich toll. Hätte ich vorher angerufen und gefragt, ob sie welche möchte, dann hätte sie bestimmt nachdrücklich nein gesagt. So aber hat das Überrumpeln gut funktioniert. Und ja, ich freue mich wirklich von Herzen darüber, dass es ihr so gut getan hat. Und sie war doch glatt wieder zu Scherzen aufgelegt: Auf meinen Hinweis, dass da kein Giftpilz darunter ist, meinte sie doch glatt, dass das vielleicht garnicht so schlecht gewesen wäre… 😉

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  11. Lies von Lott schreibt:

    Schön, dass deine Omi ihren Appetit wieder gefunden hat, aber wen würde das bei der Ausbeute schon wundern!?

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