Исаакиевский собор

Für Kalles Projekt entführe ich Euch heute nach St. Petersburg in die Isaakskathedrale.  Die Bilder sind schon vor 4 Jahren aufgenommen worden. Und rein zufällig war eine ziemlich spektakuläre Tür dabei.

Diese große Tür aus Eiche und Bronze ist mit ihren beiden unfotografierten Geschwistern zwischen 1841 und 1846 entstanden und wiegt 20 Tonnen.

Die Reliefs stammen von Iwan Witali und stellen Szenen aus dem Leben Christi und anderer (Staats-)Heiliger dar. Entstanden sind sie 1841 bis 1846. Staatsheiliger deswegen, weil auch Alexander Newski darin/darauf eine Rolle spielt 😉

Das Bauwerk selbst ist eine der größten Kathedralen der Welt. Die Konstruktion war  seinerzeit eine bautechnische Meisterleistung. Tausende Baumstämme wurden in den sumpfigen Boden St. Petersburgs getrieben, um zusammen mit 48 Hauptsäulen ein Gewicht von 300.000 Tonnen zu tragen. Unglaublich für die Baukunst zwischen 1818 und 1858.

Durch ein Tor sind wunderschöne Buntglasfenster zu sehen.

Ikonen, wohin das Auge schaut.

Das Deckengemälde von Karl Brjullow zeigt Szenen um die himmlische Jungfrau. 816 Quadratmeter waren hier zu bemalen.

Seit 1928 ist die Issakskathedrale ein Museum. Ich kann nur sagen: ein Besuch lohnt sich. Sie gehört für mich zu den schönsten Kuppelkirchen, die ich bisher zu sehen bekam.

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14 Antworten zu Исаакиевский собор

  1. M. schreibt:

    Hihi, deine Überschrift hat mich jetzt aber arg irretiert. Dafür bin ich umso erstaunter, was die Tür angeht. Das ist ja wohl mal voll ein Hingucker!

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  2. minibares schreibt:

    Wie kannst du denn überhaupt russisch tippen?
    Das wundert mich doch sehr.
    Die Tür ist wunderschön, die Einzelheiten beeindruckend.
    Die ganze Kathedrale ist ein Traum. Deine Fotos sooo schön.
    So herrliche, große Ikonen, wow!
    Ein großartiger Beitrag, ich bin begeistert.

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  3. Vivi schreibt:

    wunderschoen, bis nach Russland sind wir bis jetzt noch nciht gekommen. Wer weiss, wenn, dann werde mir diese Katherdrale/Museum auch ansehen, Deine Bilder haben mir Appetit gemacht

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    • tonari schreibt:

      Moskau und St. Petersburg sind echt eine Reise wert. Wir waren im Juni dort, so dass wir auch gleich noch die berühmten Weißen Nächte erleben durften. Toll.
      Durch die Eremitage sind wir leider sehr gehetzt. Ich würde gerne noch einmal hinfahren…

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  4. Inch schreibt:

    Ah, meine Lieblingskirche in St. Petersburg

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  5. kalle schreibt:

    Ich kann nur sagen: groß, größer, Tonari! Respekt, du schaffst es fast jedesmal den Vogel abzuschießen. Pömpus, aber auch absolut sehenswert sind deine Türen und die dazugehörigen Bauwerke. Petersburg ist ein Traum von mir, nach Moskau muss ich nicht unbedingt. Aber falls sich mal die Gelegenheit bietet, werde ich mir diese Kathredrale anschauen, und vorallem diese gewichtige Tür! Vielnen Dank und liebe Grüsse Kalle

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    • tonari schreibt:

      Ach Kalle, jetzt machst Du mich verlegen… Knicks und Danke schön!
      Doch, doch, Moskau ist auch einen Abstecher wert. Die U-Bahnhöfe, der Kreml und seine „Neben“anlagen, die Basilius-Kathedrale und der Rote Platz, das Kaufhasu GUM, okay Lenin nicht unbedingt 😉

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  6. Tine schreibt:

    Du bist aber wirklich ne echte Globetrotterin 😉 Gut für dich. Gut für die Bloggerwelt! 🙂

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  7. Himmelhoch schreibt:

    Ich war zu (finstersten) DDR-Zeiten dort (Mitte der 80er Jahre) und habe leider vieles wieder vergessen. Schön, dass ich manches mit deinen tollen Fotos auffrischen konnte. Ich wusste gar nicht, dass mein Enkel dort seine eigene Kathedrale hat – da müsste ich doch echt mal mit ihm dort nach St. Petersburg fahren. – Wir waren damals als Kulturreisegruppe dort und kamen deswegen – auch gehetzt – überhaupt in die Erimitage rein.
    Liebe Grüße zu dir!

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  8. Gedankenkruemel schreibt:

    Nö mich hat dein Titel nicht irritiert..
    soviel kann ich noch von dieser Sprache lesen 🙂

    Hach, das erinnert sofort und ich will wieder hin.
    Denn wir waren mitten im Eiskalten Winter zu Silvester
    über minus 30 Grad..und die Fotos sind wenig und nicht zeigenswert.

    Dafür kann ich mich nun an deinen erfreuen. Klasse.

    Liebe Grüsse, Elke

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