40 Jahre später…

einen Ort noch einmal zu besuchen, den man im Alter von 8 Jahren verlassen hat, fühlt sich irgendwie komisch an. Grund meiner Rückkehr war nicht mein eigene, sentimentale back-to-the-roots-Geschichte, sondern eine Idee. Diese bestand darin, meiner Mutter zum inzwischen schon stattgefundenen, runden Geburtstag ein Fotobuch zu schenken. Eines mit Bildern aus ihrer alten Heimat.  

Nun, schöne Bilder aus der kleinen Stadt am Bodden gibt es ein anders Mal hier auch noch zu sehen. Aber zunächst führte mich der Weg in den winzigen, etwas außerhalb gelegenen Barther Stadtforst, in dem ich einen Teil meiner Kindheit verbracht hatte.

Anfang der sechziger Jahre wurden mitten im Wald drei Wohnblöcke errichtet (später kam ein vierter hinzu). Die Siedlung bekam den Namen des sowjetischen Kosmonauten Adrijan Nikolajew. Vermutlich, weil er während eines Teils der Bauzeit gerade mit Wostock III die Erde umkreiste. Vor allem wohl eher wegen des Bezuges zum nebenan befindlichen Objekt: einer Flugabwehrraketenstellung der NVA.

Ich habe die Häuser nach unserem Wegzug bisher nur einmal wiedergesehen. Das muss so Mitte der achtziger Jahre gewesen sein. Damals schien alles ziemlich unverändert.

Nun, die militärischen Einrichtungen sind inzwischen abgerissen. Das konnte ich auf Luftbildaufnahmen schon vorher sehen. Aber die zweigeschossigen Gebäude stehen noch.  Auch das wusste ich im Vorfeld. Dennoch war ich ziemlich gespannt, wie sich alles verändert haben würde.

Und dann lichtete sich Anfang September der immer noch vertraute Waldweg vor mir.

Verwunderter Blick nach rechts: Upps, es gibt sogar noch die alten Garagen der Marke kreativer und vom Mangel geprägter Eigenbau 😉  Zugegeben, ein bisschen mehr Farbe ist nun dran.
Vor einigen ist der Rasen kurz geschoren, vor anderen wuchert er fröhlich vor sich her. Ich stellte das Auto ab, griff mir die Kamera und begab mich auf Spurensuche.

Wenige Minuten später wurde mir klar, dass hier kein Mensch mehr zu wohnen schien. Wie gruselig ist das denn? Frau Tonari mutterseelenallein im Wald. Kurzer Anflug von Panik, aber dann siegte wieder die Neugier.

Und dann stand ich vor dem Haus, in dem meine Eltern und ich bis 1972 gewohnt hatten.  Inzwischen gibt es kein Leben mehr hinter der Fassade. Farbe und Putz bröckelt ab. Trotz des unglaublich blauen Himmels wirkt alles sehr trostlos. Und wie plötzlich verlassen. Warum sollten sonst Satelitenschüsseln und Gardinen  zurück geblieben sein? Komisch.

Vor Nummer 6 (ganz rechts) wachsen Bäume und Sträucher und verdecken fast den Blick auf die Fenster der ersten Etage links. Bad, Küche und mein Kinderzimmer.

Okay, den Kinderspielplatz mit Klettergerüst, Rutsche und Sandkasten gab es nicht mehr. Aber hinter „unser“ Haus wollte ich auch unbedingt noch einmal gucken. Früher gab es dort Wäschetrockenplätze. Und Holzmieten mit dem Brennholz für die Kachel- und Badeöfen. Ich musste schmunzeln, weil sich die hässlichen, alten Betonwäschepfähle offensichtlich als unkaputtbar erweisen.

Die Natur erobert sich ihr Revier zurück. Erstaunlicherweise sind aber keine Scheiben eingeworfen. Die Häuser und Garagen sind „ordentlich“ abgeschlossen. Vandalismus – Fehlanzeige. Vielleicht selbst hierfür zu abgelegen 😉

Rechts unten „unser“ Balkon. Boah, Asbestzementplatten. Daran habe ich natürlich keine Erinnerungen. Der Zugang zu den Kellerräumen und der Waschküche. Als Kinder haben wir oft trockene Kienäppel gesammelt, die dann für das Anheizen des Waschkessels verwendet wurden.

Überhaupt haben Jungs wie Mädels damals viel Zeit im Wald (und auf Bäumen) verbracht. Blaubeeren und Pilze suchen, Hütten und Höhlen bauen, Verstecken spielen – es war eine für Kinder unbeschwerte Zeit.

Ein ähnliches Bild bei den Nummern 3 und 4. Lediglich in dem zuletzt errichteten Gebäude (Nr. 7 und 8) gibt es heute noch ein paar Bewohner. Ein kleines Mädchen spielte alleine auf dem Rasen vor der Tür.  Ein älterer Mann guckte neugierig aus dem Fenster. Vielleicht beunruhigt, weil ich Unbekannte dort herumschlich. Nun, ich habe kurz erklärt, dass ich hier mal gelebt habe, nur ein paar Bilder mache und dann wieder weg bin. Keine wirkliche Reaktion.

Die Rückseite von Nummer 1 und 2. Nach meiner Erinnerung waren die Wohnungen darin etwas größer.

Tja, also doch ein bisschen zu den Wurzeln (und alten Bäumen) zurück 😉

Sogar das alte Wartehäuschen für den Schulbus und den normalen Linienverkehr steht noch. Und auch die Buche, deren Eckern ich so gerne gegessen habe.

Ich ahne, irgendwann in naher Zukunft werden die Gebäude abgerissen. Es lohnt sich bestimmt nicht, die Infrastruktur für eine Handvoll Menschen aufrecht zu halten.

Schön, dass ich noch einmal dort gewesen bin, auch wenn die Bilder in meinem Kopf und auf der Festplatte nun einen morbiden Touch haben.

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45 Antworten zu 40 Jahre später…

  1. paradalis schreibt:

    Ein toller Rückblick! 🙂 Und das Morbide – irgendwie ist es wohl der Zahn der Zeit.

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  2. M. schreibt:

    Weißt du, liebe Frau Tonari, ich habe ganz ähnliche Bilder zu sehen bekommen, als ich mit meinem Mann im letzten Jahr bei meiner Mutter an der See zu Besuch war und wir das alte Zentrale Ferienpionierlager „Alexjew Marressiew“ aufgesucht haben, indem ich jedes Jahr im Sommer, von 1974 an, bei meiner Mutter weilte, die dort gearbeitet hat. Puh, was für ein Satzbau. Aber du wirst schon wissen, was ich meine, ja? Jedenfalls ähneln sich die Bilder sehr stark. Dort gibt es auch noch so eine Garagenecke und die sahen nicht anders als deine aus. Auch die Häuser sind die Gleichen. Ich muss jetzt direkt mal danach suchen, denn ich habe davon auch Fotos. Was ich auf jeden Fall sagen wollte – manches Mal tut so eine kleine Reise in die Vergangenheit gut. In mir sind bei dem Besuch so viele Erinnerungen ausgegraben worden, an die ich so sonst gar nicht mehr gedacht habe. Danke, dass du uns hast an deiner kleinen Reise teilnehmen lassen. Deine Mama wird sich bestimmt sehr über ihr Fotobuch freuen. LG von Mandy

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    • tonari schreibt:

      Sie hat sich schon gefreut, liebe Mandy.
      Nur – ich konnte doch die Bilder hier natürlich noch nicht zeigen, denn dann wäre die Überraschung quasi geplatzt.
      Naja, was die Bauweise betrifft: Es sind eben die Altbauten der frühen Sechziger. Die sehen überall gleich aus. Und dann kam der Plattenbau… 😉

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      • M. schreibt:

        Da, wo meine Mutter heute wohnt, gibt es noch solche Häuser. Sie wohnt in einem solchen. Allerdings wurden die alle modernisiert. In diesen Häusern wohnten früher viele von der Armee, die in Markgrafenheide stationiert waren. Und selbst solche Garagen gibt es dort noch. Ich such die Bilder dann mal raus und ich schick dir dann mal eines zu.

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    • tonari schreibt:

      Kann mich u.a. an zwei meiner Ferienlageraufenthalte in Boltenhagen und in Prerow erinnern. Prerow hieß „Kim Il Sung“ 🙄 Und Boltenhagen? Keine Ahnung mehr.

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  3. theomix schreibt:

    Und daraus wirst du etwas schönes für Muttern zaubern?
    Asbest as you can? 😉

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    • tonari schreibt:

      Nein, natürlich nicht nur. (Ich muss grad soooo lachen, lieber Jörg. Danke 😆 )

      Ich habe dann später in der Kleinstadt noch ganz viele Fotos gemacht. Aber ich wollte eben auch zeigen, was aus der, in unserer Familie „Pief“ genannten, Ecke geworden ist.

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  4. Inch schreibt:

    Das war ein ganz toller Besuch! Und die Fotos sind Klasse. Gut, dass Du noch mal da warst und sie gemacht hast. Ist natürlich traurig für jemanden, der mal da gelebt hat. Aber am traurigsten ist es wohl für die, die da noch leben (müssen).

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  5. minibares schreibt:

    Ein fast unheimlicher Rückblick. Aber irgendwie doch wichtig, finde ich.
    Sowas sollte jeder mal tun. – Solange es noch geht. Denn du zeigst, dass sowas auch dem Abriß anheim fallen kann.
    Echt schön, dass noch alle Scheiben heile sind. Das tut ja richtig gut.
    Dass nur noch soo wenige Menschen dort leben, ist wirklich eigenartig, ja traurig.
    Aber deine Mutter wird sich freuen.
    Und du hast nun einiges zu verarbeiten.

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  6. chinomso schreibt:

    Meine Güte!!! Was für Ähnlichkeiten. Nur, dass der Wohnblock, wo ich von meinem 1. Lebensjahr an bis 1979 lebte heute sehr schniecke aussieht, eben renoviert. Und meine Eltern leben da seit 1960 drin. Nach wie vor. Und mit beinahe allen Nachbarn von damals.

    Der Wäscheplatz hinter dem Haus hat auch diese Betonpfeiler und wird noch genutzt. Da hat kaum einer nen Trockner. Und im Winter hängt man die Wäsche auf dem Dachboden auf. Es gibt nen Plan, wer wann will und darf. Und nen Putzplan, wer wann dort fegt. Und da muss die Wäsche weg sein.

    Die Haustüre wird abends um eine bestimmte Zeit abgeschlossen. Und wehe, einer kommt später heim, geht rein und schließt nicht wieder ab. Dann gerät diese kleine heile Welt aus den Fugen. Meine Mutter sagt – da sind in eine der Wohnungen junge Leute eingezogen (**lach, die sind so alt wie ich, nein so jung) und die halten sich nicht an die Regeln. Eijeijei, diese Jugend wieder. 🙂

    Alles solche Sachen, die mich amüsieren und in Erinnerungen schwelgen lassen.
    Danke für den Gedankenspaziergang.

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    • tonari schreibt:

      So manches, was Du beschreibst, kenne ich auch aus den Erzählungen meiner Mutter und Großmutter. Und das mit dem Haustürabschließen versucht hier in unserem Haus auch so mancher durchzusetzen. Aber ich bin da immer bockig, zumal sie sich von außen ohne Klingeln und Summer ohnehin nicht öffnen lässt.

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    • Anna-Lena schreibt:

      „Die Haustüre wird abends um eine bestimmte Zeit abgeschlossen. Und wehe, einer kommt später heim, geht rein und schließt nicht wieder ab. Dann gerät diese kleine heile Welt aus den Fugen.“

      Das kenne ich aus dem Haus meiner Mutter aber auch. Nicht abzuschließen (Punkt 20 Uhr) ist fast ein Kapitalverbrachen :mrgreen:

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  7. Vivi schreibt:

    wow, wenn ich an meinem alten Elternhaus vorbeigehe, da ist immer noch Betrieb, unsere ehemalige Wohnung immer noch die einzigste mit einem Balkon, wenn auch nur einem kleinen, aber so ist es halt in einer Grosstadt, da bleibt alles mehr oder weniger beim Alten.
    Ist es nicht ein wenig Trostlos, das alles dort so verlassen ist, in deinem ehemaligen Heimatsort? Es gibt dann doch bei dir noch eine Menge Erinnerungen udn auch gute. und ich hoffe, dass sich deine Mutter dann sehr darueber freut

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    • tonari schreibt:

      Naja, es wirkt schon trostlos, aber es berührt mich jetzt zwar schon, aber nicht über alle Maßen. Ich war erst 8 als wir dort weggegangen sind und habe danach noch einige Male umziehen müssen. Insofern definiere ich Heimat ohnehin anders…

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  8. luiselotte schreibt:

    Bewundernswert, sich den Mythen der Erinnerung hinzugeben und nochmal zurück zu reisen in eine Vergangenheit. Ich hab dies vor einiger Zeit gemacht. Lange Zeit war der Kontakt nur sehr rar, jetzt beginnt er aufzubrechen….und ich fahre in die Stadt, in der ich fast 20 Jahre gelebt und aufgewachsen bin. Auch ein Klassentreffen war mir möglich zu besuchen, aber nur eine begrenzte Zeit….Liebe Grüße von Luise-Lotte

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    • tonari schreibt:

      Es war so eine spontane Idee für ein passendes Geburtstagsgeschenk.
      Aber ein Klassentreffen wird es dort wohl für mich nicht geben. Bin dort nur 1 1/2 Jahre zur Schule gegangen.
      Aber für Dich freue ich mich, wenn Du jetzt mal wieder (vorsichtig?) auf alten Pfaden wandelst.

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  9. ute42 schreibt:

    Eine interessante Reise zurück in die Kindheit. Du warst sehr mutig, ich glaube, ich hätte mich gegruselt so alleine da draußen. Das war damals ja wohl ein Kinderparadies mit all dem Wald rundum. Heute tun mir die wenigen Menschen leid, die da noch leben müssen.

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    • tonari schreibt:

      Ja, einen kurzen Moment lang, hab ich mir den Herrn Tonari an meine Seite gewünscht 😉 Die Kindheit dort war super, weil wir ziemlich viele Freiheiten hatten. Allerdings mag ich mir keine Teenagerzeiten dort vorstellen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
      Bei den dort heute noch wohnenden Menschen mag ich nicht urteilen, ob sie nicht weg können oder vielleicht auch nicht weg wollen. Manch einer liebt ja Abgeschiedenheit.

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  10. Himmelhoch schreibt:

    Mein „Mutterhaus“ hat ja eine ähnliche „Karriere“ hinter sich, im Vergleich zur Umgebung aber doch anders. Zu meinen Kinderzeit war es das beste Haus der Straße – mit Bad und Innen-WC, was die anderen nicht hatten. – Nach der Wende fand sich kein Eigentümer, der investieren wollte – und alles verfiel, alle zogen aus, es ist halbe Ruine – wohingegen alle anderen Häuser in der Straße aufblühten.
    Schön, dass du mutig genug warst, zu bleiben und zu fotografieren.

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    • tonari schreibt:

      Huch, warum bist Du denn im Spamordner gelandet? Komisch.
      Ich glaube schon, dass mich der Anblick von tatsächlichen Ruinen „geschockt“ hätte. Leerstehend und mit Gardinen davor ist irgendwie wie nur mal kurz verreist…

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      • Himmelhoch schreibt:

        Bei meinem in Görlitz verrammelt und verriegelt, riesige Putzflächen abgefallen, Dach marode – es ist echt traurig, was aus dem einmal so schönen Haus geworden ist.
        Manchmal Spam ist wie manchmal ins Heu gehen. 🙂

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  11. freiedenkerin schreibt:

    Es ist immer seltsam, auch schmerzhaft, wenn man die Erinnerungen nach vielen Jahren wieder hervor kramt, und mit den Eindrücken vergleicht, welche die Orte der Kindheit nun hervor rufen…
    Bei meinem letzten Besuch in der Heimat habe ich die vertrauten Plätze und Ausblicke recht distanziert, neutral, ja, gefühllos wahr genommen…

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  12. AndiBerlin schreibt:

    Danke für den Einblick in Deine Vergangenheit.
    Ich finde das ist, trotz der Bilder der verlassenen Häuser, ein schöner Beitrag.
    Aber es fällt mir schwer zu glauben das die Wohnungen mit den Gardinen und der Sat- Schüssel verlassen sind.

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    • tonari schreibt:

      Ich war auch verwirrt. Drum habe ich es ja auch erst ziemlich spät „gerafft“. Aber wer hat schon Gardinen vor dem Fenster und eine wildwuchernde Birke auf dem Balkon 😉
      (Den Block mit Bewohnern habe ich nicht geknipst. Die Bilder zeigen tatsächlich die leeren Häuser.)

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  13. Bellana schreibt:

    Das Haus, in dem ich als Kind gewohnt habe, steht auch noch und ist heute in einem desolaten Zustand. So etwas gibt es also nicht nur im Osten Deutschlands. Hier werden solche ollen Wohnungen in der Regel an Ausländer vermietet und dann wundert man sich über den sozialen Sprengstoff.
    Grüßle Bellana

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    • tonari schreibt:

      ich weiß nicht, ob die Wohnungen heute dem Bund gehören, weil sie ja quasi Armeebesitz waren. Aber ich glaube, so langsam ist die Bausubstanz so geschädigt, dass man besser abreisst. Und Nachnutzungskonzepte wird es nicht geben. Zu weit ab vom Schuss.

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  14. Frau Spätlese schreibt:

    Hallo Frau Tonari,
    ein toller Bericht über die Stadt, die nur eine knappe Autostunde von mir entfernt ist. (Wir waren auch schon gelegentlich da.) Aber solche ‚toten‘ Ecken drängeln sich einem dann auch nicht gerade auf. (Weil man natürlich nicht danach sucht.) – Ein ganz markantes Bild für den Bevölkerungsschwund in unserem schönen MV.

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    • tonari schreibt:

      Jetzt bekomme ich aber große Augen, liebe Frau Spätlese. Du wohnst Dort in der Nähe? Gefühlt hätte ich Dich eher so in der Weinregion eingeordnet 😉
      Ach ja, herzlich Willkommen hier.
      (Die Bevölkerung dort ist vermutlich rasent schnell geschwunden, weil es die Kasernen nebenan nicht mehr gab.)

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  15. Gedankenkruemel schreibt:

    Ich habe das schon mehrmala gemacht.
    Es ist vieleicht ein kleiner Unterschied so mit Wald
    rundum wie euer Ort und in einer Grosstadt (Leipzig)

    Für mich hinterlässt das keine negativen Erinnerungen
    sondern nostalgische. Klar wehmütig da manche Häuser
    immer noch nicht restauriert sind oder nicht mehr existieren.

    Danke für diesen Einblick in dein Leben und Erinnerungen.

    Liebe Grüsse,Elke

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    • tonari schreibt:

      Wenn ich Rostock besuche, werd eich auch eher nicht sentimental. Liegt wohl aber daran, dass die Häuser noch bewohnt werden. das wirkt dann irgendwie doch anders. Hier kommt bestimmt bald die Abrissbirne.

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  16. Tine schreibt:

    Ich liebe solche Geschichten sehr, auch wenn sie manchmal vielleicht doch ein bisschen schmerzen. Danke dafür.

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  17. Anna-Lena schreibt:

    Es gehört Mut dazu, eine Reise in die Vergangenheit zu wagen. Dein Bericht gefällt mir, liebe Tonari.
    Ich weiß, dass es die Stätten meiner Kindheit zum Teil gar nicht mehr gibt und die es noch gibt, habe ich lange nicht mehr bereist. Momentan weiß ich auch gar nicht, ob ich das möchte… 🙄
    Danke trotzdem für den Denkanstoß.

    LG Anna-Lena

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  18. rumiko schreibt:

    Hallo tonari.
    Diese Wohnungen sieht mir auch schön aus.Natürlich sind sie alt.re
    tro und gute Stimmung.

    Und auch jetzt wohnt jemand dort.
    Wie waren sie,als du gewohnt hast?
    LG
    Rumiko

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  19. Pingback: Frau Tonari

  20. Patricia schreibt:

    Lieben Dank für den link, als ich die Siedlung vor zwei Jahren besuchte war es noch genau so, nur wohnen dort jetzt Asylanten, ich fühlte mich auch sehr unwohl besonders wegen der herumschleichenden Menschen. Fotografieren, das hab ich mich erst gar nicht getraut, sondern bin schnell wieder in mein Auto gestiegen, hab von innen Verriegelt und ab die Post.

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  21. Holger Freydank schreibt:

    Ich habe von April 1979 bis April 1980 in der Fla-Raketenbrigade meinen Dienst versehen.
    Es war eine Wolchow-Abteilung (Waffensystem Wolchow). Ich war Funker.

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