die Schleuse des Herrn Palm

Schaahaatz, können wir einen kleinen Umweg fahren? Ich hab da eben auf der Straßenkarte was Tolles entdeckt 🙂

Der Stecknitzkanal wurde von 1392 bis 1398 als erster Wasserscheidekanal der Welt zwischen Lüneburg und Lübeck errichtet und überbrückte auf einer Länge von 94 km ca. 18 Meter Höhenunterschied. Er diente vor allem als „nasse Salzstraße“ dem Handel mit dem weißen Gold zwischen Nord- und Ostsee.

Die Palmschleuse bei Lauenburg war Teil der sogenannten „Stecknitzfahrt“ und ist die älteste Kessel- bzw. Kammerschleuse Europas.  Ursprünglich in Holz errichtet, wurde sie 1724 in Stein erneuert und ist daher noch gut erhalten. „Schlüse zu Bockhorst“ hat man sie anfangs genannt, im 17. Jahrhundert bekam sie dann den Familiennamen des Kammerdieners von Herzog Franz II., der diesen zum Schleusenmeister schug.

Heute ist sie nicht mehr in Betrieb, aber als technisches Denkmal noch zu sehen.

Ganz unprosaisch übrigens  die andere Seite der Straße bzw. des Flüsschens Stecknitz.

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7 Antworten zu die Schleuse des Herrn Palm

  1. Anne schreibt:

    Cool, wieder was gelernt 🙂
    (und an meine Oma erinnert, mit ihr spazierten wir immer zum Hebewerk Henrichenburg, „Siffe tutten“)

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  2. ute42 schreibt:

    Auf dem ersten Bild sieht das aus wie ein großes Schlüsselloch. Das ist wirklich erhaltenswert, mir gefällts.

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  3. monisertel schreibt:

    Genau wie Ute habe ich auch ein riesengroßes Schlüsselloch gesehen! Das hast Du echt toll abgelichtet!
    Liebe Grüße
    moni

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  4. regenbogenlichter schreibt:

    Hier wurde durchs Schlüsselloch geschleust…cool!
    LG
    Ute

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  5. minibares schreibt:

    Jo, in Heidelberg habe ich eine Schleuse beobachtet bei ihrer Arbeit. Die Fotos sind aber noch nichtmal zum Bearbeiten bereit.

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  6. vilmoskörte schreibt:

    Interessant, aber das Wirkprinzip dieser Schleusenart (des Schlüssellochs) erschließt sich mich nicht.

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    • tonari schreibt:

      Das kann man heute auch nicht mehr so gut sehen. Im Prinzip ist es aber wie bei jeder Schleuse: zwei Tore (Schütze), dazwischen das kreisrunde Schleusenbecken. Die Wasserstandsdifferenz wird über das Heben bzw. Senken der Schütze ausgeglichen. Harter Job eines Schleusenwärters.
      (Im Hintergrund sind nur leider keine Schütztafeln mehr erkennbar.)

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