Hallo Herr Löw,

suchen Sie eigentlich für sich und ihre Elf(en) noch ein knuffiges Maskottchen? Ich meine, dass mit Angela Merkel den Löw Löwen ist ja irgendwie ausgelutscht und außerdem heißt ihr Nachfolger bestimmt nicht wie Sie.

Ich hab da nämlich jemanden  im Tierpark Hagenbeck entdeckt. Ein schwarz-rot-goldenes und damit farbentechnisch perfektes Federviech. Zu Hause ist der Ephippiorhynchus senegalensis eigentlich in Afrika, aber das ergänzt – wie ich finde – hervorragend  eine multikulti Fußballtruppe.

Dieser Storch ist eher ein stiller Vogel, geklappert wird nur am Nest bei Erfolgen. Bei der Futtersuche Suche nach Torgelegenheiten schreitet er gezielt umher und stößt dann blitzschnell zu. Sattelstörche leben paarweise in Teams in festen Revieren, aus denen sie fremde Artgenossen nachdrücklich vertreiben. Manchmal knickt er auch ein, wie Sie beim Tierchen rechts sehen können, aber letztlich steht er immer wieder auf.

Na, hab ich Ihnen den Vogel schmackhaft gemacht?  Nee, nee, das meine ich jetzt nicht wörtlich.  Denken Sie mal drüber nach. Der schwarz-rot-goldene Adebar  ist bestimmt ein  wahrer Glücksbringer. Und wenn er gewusst hätte, dass ich Ihnen diesen tollen Vorschlag mache, hätte er sich bestimmt auch für das Foto den Schnabel geputzt.

Es grüßt ganz herzlich und wünscht viel Erfolg beim letzten Vorrundenspiel nachher gegen die Dänen.

Ihre Frau Tonari

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6 Antworten zu Hallo Herr Löw,

  1. Anne schreibt:

    Hach, den habe ich sogar mal im natürlichen Lebensraum (Krügerpark, SA) gesehen – und gar nicht gemerkt, wie „deutsch“ er ist 🙂
    Toll geschriebener Text. Toitoitoi…
    Anne

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  2. Anna-Lena schreibt:

    Lieber Herr Löw,

    wenn Sie meine bescheidene Bitte an Ihre Elf bitte weiterreichen möchten:

    Liebe Fußballer,

    die Euphorie für Fußballereignisse ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, da kann selbst ich mich nicht mehr ausnehmen. Einen guten Fußball zu spielen, bedeutet hartes Training, Ausdauer, Körpereinsatz und das Einstecken von Blessuren, wie man bei jedem Spiel sehen kann. Unweigerlich schreit man selbst innerlich “Aua”, fühlt mit und hofft, dass es keine bleibenden Schäden beim jeweiligen Spieler hinterlässt.

    Aber die ewige Spuckerei auf dem Spielfeld scheint doch jeder körperlichen Grundlage zu entbehren und ist einfach ein Zeichen von schlechten Manieren. Ich glaube, niemand von euch will sich in den Körperausscheidungen des Gegners beim nächsten Foul wälzen, oder?

    Fußballer sind Idole. Bei uns waren es vielleicht mal Winnetou oder waschechte Cowboys oder andere, zu denen wir aufblickten. Heute kann die Jugend uns schon in frühen Jahren über den Fußball, die Nationalspieler aller Herren Länder aufklären und das Fußballfieber erfasst auch immer mehr Mädchen, nicht zuletzt auch deshalb, weil der Frauenfußball einen wichtigen Stellenwert bekommen hat.

    Auch Sportlerinnen aller Disziplinen gehen an ihre Grenzen, mit Haut und Haar. Aber spuckende Sportlerinnen sind doch eher die Ausnahme. Geht doch oder?

    Jede Bürgerin, jeder Bürger wird häufig Zeuge eines Spuckszenarios unter vorwiegend männlichen Jugendlichen auf der Straße, auf Bahnhöfen, besonders auch auf Schulhöfen.

    Ich fordere euch damit auf, im Sinne eurer Vorbildfunktion für unsere Jugend und auch für unseren eigenen Fußballgenuss, dieses Verhalten zu unterlassen.

    Geht doch oder?

    Und nun freue ich mich auf ein hoffentlich torreiches aber rotzfreies Spiel gegen Dänemark.

    Ihre Frau Anna-Lena

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  3. ute42 schreibt:

    Das Spiel läuft gerade. So ein kleiner schwarz-rot-goldener Glücksbringen wäre gar nicht übel, wenn ich mir das so anschaue 🙂

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  4. Anna-Lena schreibt:

    Ich habe bei dem gerade zu Ende gegangenen Krimi nur zwei Spuckszenen gesehen. Geht doch, oder ? 😆

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  5. Britta schreibt:

    Liebe Tonari,
    ein sehr passendes, stilistisch perfektes Maskottchen.
    Auch wenn ich es mit dieser Art Tiere so üüüüberhaupt nicht habe… egal, das ist eine einzelne Stimme!
    Und die können wirklich die Knie nach vorne knicken????? ^^

    Liebe Grüße
    Britta

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