Nomen est omen?

Jeden Monat zeigt unser Stadtbezirksblatt Fotos von neuen Erdenbürgern, die im Klinikum um die Ecke das Licht der Welt erblickt haben und deren Eltern hier im Einzugsbereich wohnen. Und jeden Monat gluckst Frau Tonari über die lustigen Vornamen. Nicht, wenn Mareen und Michael eine knuffige Mia bekommen, aber ziemlich laut bei solchen „Diagnosen“ wie Jordon-Maddox oder Deleriah 😆

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25 Antworten zu Nomen est omen?

  1. Frische Brise schreibt:

    Seufz.
    Ich finde ja, bei manchen Namen müsste das Standesamt bei der Anmeldung der Geburt sagen: „Tut uns sehr leid, ‚Jayden- Conner‘ ist grad aus! Wir hätten da noch einen schönen ‚Thomas‘ im Angebot.“

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  2. synchronuniversum schreibt:

    Was bin ich froh, dass es in meinem Umfeld gerade nur Pauls, Moritze und Jakobs hagelt. Allerdings gab es vorletztes Jahr hier einen Nachwuchs namens Fritz-Hannibal.

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  3. Nostalgia schreibt:

    Bei Deleriah müssen die Eltern bei der Namensgebung wohl im Delirium gewesen sein? *gg*

    Kennst Du diesen Blog zum Chantalismus? 😉 HIer kommste aus dem Glucksen nicht mehr raus Frau Tonari!
    Sei lieb Gegrüßt

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  4. Nostalgia schreibt:

    http://chantalismus.tumblr.com/

    Link sollte ich dann ja schon setzen 😉

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  5. Tine schreibt:

    Hahaha, das gibts bei uns jeden Tag in der Tageszeitung. Und schon 2010 sinnierte ich bereits hier: http://tinschn.wordpress.com/2010/07/21/ein-leben-lang/
    darüber. Und schrei mich noch heute teilweise wirklich weg. Schrecklich.

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  6. freiedenkerin schreibt:

    „Deleriah“ 😆 Ich hau mich weg! – Und auch wieder nicht – denn wie schlimm mag das in ein paar Jährchen für die lieben Kleinen sein…

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  7. Claudia Sperlich schreibt:

    Ich hab vor vielen Jahren, als ich gerade im Griechischunterricht die Anekdote von Krösus und Solon gelernt hatte, im Getümmel eines Weihnachtsmarktes gehört, wie eine Frau ihren Lütten rief: „Sooooloooon!“ Und zwar drei Mal. Das ist eine bleibend fröhliche Erinnerung, also bitte nix gegen solche Namen.

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  8. ute42 schreibt:

    Deleriah bringe ich auch spontan in Verbindung mit Delirium. Das arme Mädchen.

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  9. Frau Momo schreibt:

    Ich habe ja lange mit meinem Vornamen gehadert, aber wenn ich das alles so lese, bin ich meinen Eltern doch zutiefst dankbar 🙂

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  10. Anne schreibt:

    Mit solchen Namen gestrafte Kinder entwickeln manchmal Selbstbewusstsein und eigene Tricks:
    Ein Mädchen kommt neu in eine 5. Klasse, begrüßt mich forsch mit „Hallo, ich heiße *sehrschnellgesprocheneirgendwieindischwirkendeKlangfolge*, aber alle nennen mich SISSI !“
    Jeder lächelt, sie hat gewonnen 🙂 (und ich – musste schnell die Klassenliste prüfen: Es gibt zwar einen Paul und einen Anton, aber leider keinen Frrrranz 😉 )
    Schöne, vielleicht doch ein bisschen sonnige Feiertage!
    Anne

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  11. regenbogenlichter schreibt:

    An Delirium musste ich bei Deliriah auch denken… das Mädchen muss sicher Selbstbewusstsein entwickeln …

    LG
    Ute

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  12. minibares schreibt:

    Bei uns gibt es keine Bilder, nur die Namen der in einem bestimmten Krankenhaus geborenen neuen Erdenbürger.
    Da könnte ich auch so manches Mal laut lachen.
    Bei den Vornamen ist ja wohl immer was in Bewegung, wie man so sagt.

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  13. Himmelhoch schreibt:

    Manche Eltern haben offensichtlich panische Angst, dass ihr Kind einen Namen trägt, dass noch ein anderes Kind in der Klasse oder gar in der ganzen Schule hat – deswegen – je ausgefallener, desto besser, aber eben nur für die Eltern. Aber ich habe festgestellt, soooooooooooo blöd kann heutzutage kaum noch ein Name sein, als dass jemand darüber stutzt.

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  14. Ruthie schreibt:

    In den standesamtlichen Nachrichten vom Februar, hier bei mir:
    Lias Keilhacker
    Charlotte Arjeta Völkel
    Jaden Jamie Fröhlich
    Yanis Luca Böse
    Lennert Levi Beyer
    Eufemia Maria Grazia Walzl

    Die Mischung macht’s 😀

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  15. Higanbana schreibt:

    Das Phaenomen ist nicht auf Deutschland begrenzt, sondern gibt es hier auch: http://dqname.jp/

    Allerdings sind manchmal die Argumente auf der Seite auch nicht immer wirklich nachvollziehbar, der erste Name unserer Kleinen wird da auch monkiert, was aber nach persoenlichen Nachfragen unter Freunden/Lehrern absolut vehement verneint wurde. Die allermeisten Japaner scheinen da dann doch eher nur die Assoziation mit einer auch in Japan beruehmten Autorin von Tagebuechern zu haben, die Schreibung mit Kanji anstelle der erwarteten Katakana ueberrascht sie da eher. Und sollte sich unsere Kleine doch aus irgendwelchen Gruenden nicht wirklich gluecklich darueber fuehlen, dann kann sie die 2. Haelfte ihres Namens als Rufnamen eintragen lassen, welcher ein gaengiger japanischer Maedchenname ist.

    Mein japanischer Neffe haette aber meines Erachtens fast einen solchen Namen bekommen und haette als Lesung dann KAERI geheissen. Das schreit doch schon nach dem Spitznamen. O-kaeri-(nasai). Sein jetziger ist zwar auch nicht wirklich gaengig, aber naja, wenigstens kann man da noch erahnen, dass es ein normaler Junge ist. Und einige, wenige mit dem gleichen Namen scheint es auch zu geben. Auf jeden Fall war ich mehr als erleichtert, dass die Entscheidung gegen Kaeri ging.

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