unterirdisch

Vor den Jungs und Mädels darf man sich nicht wirklich fürchten, wenn man die Green Grotto Tropfsteinhöhle besucht. Und Frau Tonari mag sie so überhaupt nicht. Aber da musste sie durch…

Mit zarten Küchenhäubchen unter dem Helm gut behütet stiegen wir teilweise ca. 12 Meter in die Tiefe. Unsere kleine Besichtigungsrunde dauerte ca. 45 Minuten. Immer wieder gab es Hinweise auf den Kopf aufzupassen oder vorsichtig beim Gehen zu sein, wenn es feucht wird.

Der Eingangsbereich diente in den letzten Jahren des 2. Weltkrieges als Verkaufsraum für Rum in Fässern, dann bis vor einiger Zeit als Diskothek. Das mag akustisch ganz interessant gewesen sein, bekam aber den Stalagtiten und Stalakmiten nicht besonders gut. Inzwischen ist die Höhle relativ trocken. Nur bei Regenwetter tröpfelt es noch etwas.

Herrlich anzusehen auch die Öffnungen in der Höhle, durch die sich die grüne Natur von außen ihren Weg bannt.

Wunderschön besonders der, in absoluter Dunkelheit gelegene kleine See. Glasklar und nur wegen der angebrachten Beleuchtung zu erkennen. Die Wasseroberfläche ist ungefähr auf Höhe der Lichtpunkte.

Diese, natürlich entstandene Formation erinnert an die Landkarte von Jamaika.

Nette kleine Runde bei angenehmen Temperaturen. Ich hatte schon Sorge, ob die Mitnahme einer Jacke angeraten sei. Der Buch gewordene Herr Marco Polo schrieb nämlich, die Höhle sei 37 m unter der Erdoberfläche. Hm. Hier hat man wohl feet mit Meter verwechselt 😉

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13 Antworten zu unterirdisch

  1. fudelchen schreibt:

    Bohh, ist das klasse, total faszinierend und die Fledermäuse…sagenhaft!!!

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  2. Ruthie schreibt:

    Tonari in der Unterwelt ist doch nix besonderes, oder? 😉 Tolle Bilder! Am besten gefallen mir die (Luft)Wurzeln und der See.

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  3. smultronella schreibt:

    Bei so viel Schönheit hat sich doch der Besuch gelohnt – trotz Fledermausphobie 😉

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  4. vivi schreibt:

    in dem Moment wenn es hinunter geht, geht mir die Luft aus, Heutzutage lasse ich meinen Mann immer allein runtergehen

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  5. Claudia Sperlich schreibt:

    Faszinierend. Ich finde ja Fledermäuse wunderbar.

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  6. zimtapfel schreibt:

    Das Fledermausbild ist wunderbar! Ich mag die kleinen Biester ja. Diese kleinen schwarzen Knopfaugen, süß!

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  7. Juzicka-Jess schreibt:

    fledermäuse , wie niedlich (( was man von hier zuhause aus leicht sagen kann gäll )) :O)

    die höhle finde ich auch unglaublich faszinierend , ob ich mitgegangen wäre ?! Ich bekomme panik in dunklen, geschlossenen räumen … mit dir wäre ich vielleicht mitgekommen . Hätte dir die angst vor den jungs und mädels genommen und du mir die angst vor dunklen , geschlossenen höhlen … blöd rumgackern vorprogrammiert :O)

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  8. monisertel schreibt:

    Es gibt Höhlenfans und Menschen wie wir, die Höhlen zwar wunderbar finden und herrliche Fotos machen (besonders der See und die Luftwurzeln!!!) aber doch immer sehr dankbar sind, wenn wir wieder ans Licht dürfen, gell. 🙂
    Ist eben eine ganz besondere „Unterwelt“!
    Lieben Gruß
    moni

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  9. petrahannover schreibt:

    Wunderschön! Und solange die Fledermäuse einem nicht direkt vor der Nase rumflattern, haben sie echt was faszinierendes.

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  10. ute42 schreibt:

    Wow, das wäre auch etwas für mich. Da könnte ich mich stundenlang aufhalten. Hast du ein Glück gehabt, dass du die Fledermäuse sehen konntest. Die würde ich auch gerne mal aufnehmen. Aber bei uns verstecken sie sich und im Winter sind die Höhlen sowieso geschlossen.

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  11. Anna-Lena schreibt:

    Faszinierend, liebe Frau Tonari. Ich liebe Höhlen. Allerdings hätte ich großen Respekt vor den Fledermäusen 😯

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  12. shelkagari schreibt:

    Spannend! Höhlen – und Fledermäuse! – sind absolut faszinierend! 😀
    ♥lichst!

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  13. Treibgut schreibt:

    Schön, dass du bei stories and places den weißen Flecken Jamaica beackert hast. MIt Helm in der Höhle, alle Achtung, das habe ich so noch nie erlebt, obwohl es sinnig ist. Ich war vor gut 20 Jahren auch mal auf Jamaica, aber wohl nicht an jenen Orten, die du hier festgehalten hast.

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