Herbstspaziergang

Da äußerte die Omimi kürzlich den Wunsch, im kommenden Frühjahr unbedingt ein Stückchen an der Wuhle entlang spazieren zu wollen. Pläne muss frau mit 91 haben. 🙂 Viele ihrer Mitbewohnerinnen schwärmen nämlich von dem Wanderweg entlang des kleinen Flüsschens. Insbesondere mit den Rollstuhlfahrern wird wohl ab und an ein Ausflug dorthin gemacht. Da es aber ein ziemlicher Unterschied ist, ob man im luftbereiften Rollstuhl geschoben wird oder aber einen Rollator selbst bewegt, nutzte ich heute das schöne Wetter, um mir selbst einen Eindruck zu verschaffen.

Das Flüsschen diente seit der Inbetriebnahme der Kläranlage Falkenberg im Jahre 1968 als Vorfluter und damit überwiegend der Ableitung des dort gereinigten Abwassers. Man hat zu diesem Zweck die Wuhle begradigt und für die anfallenden Mengen vertieft. Wahrlich kein Ausflugsziel. Bisher. 2003 schloss die Kläranlage und es mehrten sich Befürchtungen, dass die Wuhle ohne Nachschub größtenteils austrocknet. In den Folgejahren hat man das Gewässer mit großem Aufwand renaturiert. Und ich war erstaunt, was daraus geworden ist.

Herr Fasan war leider schneller als ich meine Knipse scharf bekam.

Aber wie man sieht, ist zumindest dieser Abschnitt rollatortauglich.

Nette Idee, einen Renaturierungsgedenkstein mitten ins Flussbett zusetzen.

Und dann entdeckte ich noch eine etwas andere Form von Flussbettkunst ,-)

Cam Underfoot 🙂

Alle meine Entchen…  Merke: Beim Spaziergang mit der Omimi unbedingt Wasservogelfutter mitnehmen.

Wunderschöne Spiegelungen.

Eine Teichralle. Wieder ein Tierchen dazu gelernt.

Es ist eben Herbst.

Alles in allem ein schöner Wanderweg. Insgesamt ist er zwischen Ahrensfelde und Köpenick 15 km lang. Ich war heute unterwegs auf einem kleinen Teilstück zwischen den „Gärten der Welt“ und dem S- und U-Bahnhof Wuhletal.

Auch wenn es auf den Bildern nicht zu erkennen ist: Der Weg wird angenommen und ist bei schönem Wetter gut frequentiert von Radfahrern, Joggern, Eltern mit Kinderwagen oder kleinen Monstern auf Dreirädern, von Liebespärchen jeden Alters, von Entenfütterern und von Hundebesitzern, die den Leinenzwang mehr oder weniger ernst nehmen, von Rentnern und von Leuten wir mir, die neugierig mit der Kamera unterwegs sind.

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16 Antworten zu Herbstspaziergang

  1. Anna-Lena schreibt:

    Ein schönes Fleckchen, was du uns da zeigst und auch für uns gut zu erreichen. In Ahrensfelde lebt eine Cousine meines Mannes. Da werden wir doch mal zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen 🙂

    Komm gut in die neue Woche.
    LG Anna-Lena

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  2. jess schreibt:

    omimi.. soooo herzisch 🙂 und deine bilder sind so schön. Aber das versenkte im wasser .. sieht aus wie rädchen von nem kinerwagen ?!

    liebe grüsse
    juzucka :O)

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  3. chinomso schreibt:

    Es werden doch nicht die Räder eines Rollators sein? Sag mal Omimi, sie soll gleich morgen das Geschwader der alten Damen durchzählen. Nicht, dass eine im Kopfsprung im Bächlein verharrt.

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  4. ponton schreibt:

    Man, Berlin, wie hast Du Dich verändert! Das Wuhletal ist ja wunderschön geworden, hoffen wir, dass immer genug Wasser durch die Wuhle fließt und sich der Fasan dort weiterhin wohlfühlen wird.

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  5. Himmelhoch schreibt:

    Alle Bekannte, die dort in der Gegend wohnen, schwärmen von dem Wuhleweg – aber können die Leute ihren Mist nicht anderweitig entsorgen? Schade um die schöne Natur!

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  6. Lilo schreibt:

    Das sind wunderschöne Bilder! 🙂

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  7. ute42 schreibt:

    Eine schöne „Ecke“ hast du dir da ausgesucht. Deine Omimi wird bestimmt Freude an dem Spaziergang haben. Herrliche Bilder hast du mitgebracht. Auf das Schrottteil könnte man allerdings wirklich verzichten. Als Bild aber gar nicht so schlecht „Köpfchen in das Wasser, Rädchen in die Höh“ 🙂

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  8. Filou schreibt:

    super fotos!

    viele grüße, filou

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  9. Emily schreibt:

    Sehr, sehr, sehr ,sehr schöne Bilder, die du uns da zeigst. So mag ich den Herbst auch!

    Liebe Grüße, Emily

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  10. Frau Momo schreibt:

    Ein zauberhaftes Fleckchen Erde. Ich kann Omimi verstehen, das sie da gerne hinmöchte.

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  11. Ruthie schreibt:

    Des gfoit ma. Do mog i aa amoi mitgeh 😉

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  12. minibares schreibt:

    Das ist ja mal eine schöne Nachricht.
    Und der Gedenkstein erinnert stark an eine Schildkröte.
    Da würde ich auch gern mal spazieren gehen. Ok, auf da ist schon was drin gelandet, was nicht reingehört, lach. So ist das wohl vielerorts.
    Dein Bericht strahlt Freude über die Renaturierung richtig aus.
    Liebe Grüße

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