wörtlich genommen

Ein Beitrag aus der Reihe „Umgangssprache sichtbar gemacht“. Darf ich also vorstellen?

Gefunden am vergangenen Sonntag in der Silberkammer des  Schlosses Oranienburg: eine Skulptur namens „Bombenträger“. Solch Objekte dienten früher, dieses beispielsweise im Berliner Stadtschloss, der Aufbewahrung von Konfekt und getrockneten exotischen Früchten.

Vielleicht hat der Volksmund ja daraus die berühmt-berüchtigte Kalorienbombe kreiert?

Es sind dann also doch nicht die mysteriösen Tierchen, die heimlich nachts die Kleidung enger nähen 😉

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7 Antworten zu wörtlich genommen

  1. chinomso schreibt:

    Oh, gab es damals auch schon Bombenattentate??
    Diese Bomben müssen aber aus Styropor gewesen sein, sonst hätte das kleine Menneken die nicht so tragen können.

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  2. minibares schreibt:

    So gebückt wieder das Ding stemmt, ist es nicht so leicht.
    Bomben hatten vermutlich schon immer ein ungutes Image.
    Insofern erstaunt es schon, dass in dieser Bombe Süßes bewahrt wurde.

    Jaja, die Kalorien, die wir so verzehren, und wie sie unsere Figur verzerren.

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  3. Claudia Sperlich schreibt:

    Schönes Objekt! Hätte ich gerne. (Wie gut, daß ich keine wesentlichen kriminellen Energien habe. Er würde sich so schön auf der Anrichte machen.)
    Bombe bezeichnet auch ein metallenes Behältnis, in der Regel für wertvolle Dinge (Schmuck, Geld etc.). Wann die Waffe dieses Namens zuerst entwickelt wurde, weiß ich nicht; Feuerwaffen kamen im 30jährigen Krieg auf, und ich vermute, so erfindungsreich wie Menschen nun einmal sind, wenn es ums Abschlachten geht, wurde die Waffe mit dem Namen der Geldkassette keine hundert Jahre später geschaffen. Aber der Bombenträger ist wohl nur der Träger einer kostbaren Fracht – wozu Pralinen ja eindeutig zählen. 🙂

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  4. sunny11178 schreibt:

    Wow, das sieht ja toll aus! Da würd ich auch nicht nein sagen 😉
    Und danke Claudia für die Erklärung! Das klingt für mich sehr wahrscheinlich.
    LG Sunny

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  5. meinigkeiten schreibt:

    Hihi, da isser ja, der Bombenträger. Goldig. So bekommen Kalorien also Gewicht 🙂

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  6. ute42 schreibt:

    Könnte wirklich sein, dass der Ausdruck Kalorienbombe von diesem schwer tragenden Männchen abgeleitet wurde 🙂 Bei mir hätte er nicht viel zu tragen, bei mir würde alles sofort in den Mund wandern 🙂

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  7. Vivi schreibt:

    bei mir wuerde er von den Enkeln brav gepluendert werden, solche Plaetze, die gutes beinhalten, das moegen sie sehr gerne. Da kann man immer auf und zu machen, und sich dazwischen etwas nehmen

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