Nahezu unsentimental

verlief am vergangenen Montag der Abschied aus der eigenen kleinen Wohnung.
Am Wochenende hatten wir die notwendigen Formulare mit Daten gefüllt und diverse Kisten mit allem gepackt, was uns nach Berlin begleiten sollte. Montag wurde dann der Sprinter beladen, die Oma in das silberne Schnuckelchen verfrachtet und dann zog die kleine Karawane gen Hauptstadt. Unterwegs herrschte im Wageninneren auch nicht die erwartete Stille. Eher schnatterte die Beifahrerin die Frau wagenlenkende Tonari so zu, dass deren gelegentliche tempomindernde Unaufmerksamkeiten das Kolonnenfahrzeug geradezu zu Überholmanövern aufforderte 😉

Nachmittags wurde das Trio überaus freundlich im künftigen Zuhause empfangen. Sogar der Name der „Neuen“ stand schon an der Zimmertür in der sich“Pilzgrund“ nennenden Wohngruppe. Bis zum Abend schleppten die Tonaris Kisten und Einrichtungsgegenstände, um eine erste, aber noch provisorische Wohnlichkeit zu erzeugen… Angekommen.

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30 Antworten zu Nahezu unsentimental

  1. Thor schreibt:

    Ankommen ist immer gut. Unsentimentale Abschiede verheißen im Fall Oma Tonari auch nur Gutes. Möge die Zeit im neuen Wohndomizil wohl beschirmt nehütet sein, aber da sind doch Pilze auch ein gutes Zeichen. Möge auch bei den Tonaris wieder etwas ruhigere Zeiten einziehen. Das alles wünscht Ihr Thor Löwenherz

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  2. Ruthie schreibt:

    Klingt gut. Weiter so!

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  3. cata schreibt:

    Der Name der Wohngruppe lässt hoffentlich nicht auf die Hauptnahrung der Bewohner schließen? *grübel*
    (Im Herbst von den noch halbwegs mobilen Insassen aus dem Wald mitgebrachte Speiseplanbereicherung?)
    😉

    Liebe Grüße auch an die Omi.

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  4. freidenkerin schreibt:

    Schön und beruhigend, dass Oma’s Umzug nun so unproblematisch verlaufen ist.
    Herzlichst!

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  5. Michael schreibt:

    Da hoffe und wünsche ich mal, dass die Dame sich in ihrer neuen Umgebung bald eingelebt hat und schnell und gut Anschluss findet.
    Alles Gute auf diesem Wege
    Michael

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    • tonari schreibt:

      Zm Glück ist sie kommunikativ und kann sich auf andere Menschen einlassen. Und sie hat das Herz auf dem richtigen Fleck. Ich bin also vorsichtig optimistisch, was das Wohlfühlen betrifft

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  6. AndiBerlin schreibt:

    Ich wünsche der Neuberlinerin alles Gute, und das es kein schwarzes Loch gibt das den Umzug bedauern und traurig werden lässt.

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    • tonari schreibt:

      Ich hoffe sehr, das besagtes Loch ausbleibt. Bisher sind keine Anzeichen feststellbar. Eher überwiegt die Freude über Hilfsbereitschaft, Offenheit, Freundlichkeit und neu gewonnene Ansprache.

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  7. theomix schreibt:

    Klingt gut. „Pilsgrund“ wäre schöner…

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  8. GZi schreibt:

    Das hört sich doch gut an und wenn die Fahrt über so fleißig geschnattert wurde, ist es ja auch ein gutes Zeichen, dass der Katzenjammer nicht nach dem Abschied erst eingesetzt hat. Insofern stehen alle Zeichen doch auf grün und positiv! ich hoffe und wünsche, dass das so bleibt und Ihr Euch alle mit der Lösung sehr wohl fühlt – vor allem natürlich die, die jetzt im Pilzgrund wohnt 😉

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    • tonari schreibt:

      Gut war definitiv, dass es ihr ausdrücklicher Wunsch war, in ein Pflegeheim gehen zu wollen. Das macht die Sache bedeutend leichter, glaube ich.
      Bisher habe ich noch kein Jammern gehört. toi, toi, toi. *auf Holz klopft*

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  9. bigi schreibt:

    Angekommen? Das braucht sicher noch ein bisschen. Aber dank eurer tollen Vorbereitung, auch psychisch, hat sie sich ja schon richtig drauf gefreut „Ick werd Berliner!“ und wenn sie dann ihre liebsten Sachen alle um sich hat, ach – das wird bestimmt schön. Und es kann Entspannung einziehen, nicht nur bei Oma, sondern auch bei euch Tonaris 😛
    Ganz liebe Grüße bigi

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  10. monisertel schreibt:

    Ich hoffe und wünsche ebenfalls, dass sich „Oma“ rasch und gut einlebt und das Vermisste durch das erfreulich Neue überlagert wird.
    Lieben Gruss-moni

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  11. chinomso schreibt:

    Dann soll sie mal ihr Pilzgeflecht schön ausbreiten und sich den Grund aneignen. Ich wünsche ihr viele schöne Jahre dort.

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  12. ute42 schreibt:

    Ein großes Stück Arbeit liegt nun hinter euch.
    Der Oma wünsche ich alles Gute in ihrer neuen Wohnung und dass sie sich schnell einlebt.

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  13. paradalis schreibt:

    Toll, ich halte alle Daumen, dass sich die Oma gut einlebt!

    Und sag mal, liebe Tonari, die Wohnung ist jetzt also wieder frei? P. sucht eine kleine Wohnung, meinst du, das wäre was? Wo ist die Wohnung genau? Wie groß, wie teuer?

    Liebe Grüße und habt einen schönen Abend!
    Heike

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  14. april schreibt:

    Ich freue mich für euch, dass ihr DAS jetzt geschafft habt. Es sieht ja ganz so aus, als würde sich die Oma gewöhnen können. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass sie dort froh wird, vieles nicht mehr selber tun muss, mehr Kontakte hat, mehr ansprache und nicht zuletzt ist sie in eurer Nähe. Alles Gute für sie.

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