Stammlokal

Ziemlich schnell hatten die Tonaris das „Weiße Bräuhaus“ zu ihrer Lieblingsverpflegungsstation in München ernannt. Zum einen lag es in fußläufiger Nähe ihrer Herberge und

zum anderen fanden sich auf der Speisekarte einige Gerichte aus diversen Innereien, die sie aus der großelterlichen Küche kannten, aber seit gefühlten  hundert Jahren nicht mehr gegessen hatten. Also wurde die Gelegenheit beim Schopfe gepackt. Beispielsweise in Form von Kalbs- und Schweinslunge, Kutteln und Kalbsbries, alles süß-sauer mit einem Semmelknödel –  als Münchner Voressen für 6,80€ zu bekommen.

Am zweiten Tag ihres Besuches durften die beiden sogar schon am Stammtisch Platz nehmen,

woraufhin Frau Tonari den Obazda nach Art des Hauses (bestehend aus Camembert, Brie, Romadur und Frischkäse mit Zwiebeln, Butter und Gewürzen) bestellte und auch ihn sehr schmackhaft fand, sich allerdings körniges Vollkornbrot dazu gewünscht hätte.

Nicht verschweigen möchte ich, dass die beiden SauPreißn noch ein drittes Mal dort zu Gast waren, um auszuprobieren, was denn wohl „Abgebräunter Leberkäs“ sei, aber vor lauter Heißhunger versäumt haben, Fotos zu machen.

Lediglich für den schmucken gusseisernen Ausleger über der Eingangstür hat es noch gereicht 😉

Wohltuend aufgefallen ist den Tonaris, dass ein Großteil des bedienenden Personals deutlich älteren Semesters war. Nicht selbstverständlich in der heutigen Arbeitswelt und daher erwähnens- und lobenswert. Die Damen waren flott, freundlich und äußerst aufmerksam.

In der „BräuhausZeit“ – einer Art Lokalblatt *zwinker* – konnte man außerdem lesen, dass das Lokal seit ein paar Jahren einmal wöchentlich für ca. 30-40 Obdachlose ein komplettes Mittagessen spendet.

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20 Antworten zu Stammlokal

  1. freidenkerin schreibt:

    Immer wenn im R…keller eine Ecke weiter das Personalessen mal wieder nicht unbedingt appetitanregend war, kehrten eine Handvoll lieber Arbeitskollegen und meine Wenigkeit im „Weißen Bräuhaus“ ein. 😉 Mein Lieblingsgericht ist übrigens das Tellerfleisch mit Kartoffel-Gurkensalat und frisch geriebenem Meerrettich gewesen…

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  2. Claudia / vodia schreibt:

    Schad dass mir Euch verloren haben, aber ich bin wirklich noch a ganze Zeit bei der Mariensäule rumg’standen um Euch weiter zum Wurmeck zu führen. Was habt Ihr denn a so lang dem Heiligen da oben so tiaf in die Augen geschaut!!!
    Wir sind nur über die Straße zur Mariensäule gegangen …
    Aber seid Ihr dann wenigstens noch auf die Wies’n gekommen?
    Das Fest, das anlässlich einer Hochzeit zwischen einem Bayern und einer Sächsin ins Leben gerufen wurde 😉
    Grüße nach Berlin
    Claudia

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    • tonari schreibt:

      Wie? Die Mariensäule war das nächste Ziel? Wir hatten einen „Lindwurm“ verstanden und suchten den verzweifelt. Dann waren wir in der Gegend um den K*hof herum und haben nirgendwo ein grünes Heftchen gesehen.
      Der Wies´n -Bericht folgt…

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  3. chinomso schreibt:

    Das klingt ja nach weiss-blauer Gastlichkeit. Und auf das gezeigte Essen hätte ich auch Lust gehabt. Das erste Gericht geht auch unter „Saure Flecke“ durch, oder? Der Knödel ist ja ein riesiges Teil. Und das als „Voressen“? Na Mahlzeit.

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  4. zimtapfel schreibt:

    Uuuuh, also mit so Innereienzeugs kannste mich ja jagen. *schüttel*
    Aber da gibts bestimmt auch anderes Leckeres. Klingt jedenfalls sehr nett der Laden. 🙂

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  5. ute42 schreibt:

    Also mir hätte das „Innereizeugs“ geschmeckt :-). Hört jetzt bitte auf, von bayerischen Spezialitäten zu berichten, sonst fahre ich gleich morgen los nach München 🙂 Danach gehts dann einkaufen, eine Kleidergröße höher 🙂
    LG Ute

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  6. Kerstin schreibt:

    Halli, Hallo,

    ja das war wirklich sehr sehr schade, dass Ihr uns abhanden gekommen seid!!!!

    Aber auf alle Fälle hab ich mich sehr gefreut Euch beide kennen gelernt zu haben!!

    Das weisse Bräuhaus ist ein Geheimtip 😉 Aber da muss man bei den Empfehlungen schon vorsichtig sein, denn nicht jeder mag Innereien, wenngleich die natürlich auch Anderes anbieten. Freut mich, dass es dort so gut gemundet hat 😉

    LG Kerstin

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    • tonari schreibt:

      Es war megadämlich, mit nicht wenigstens einem von Euch die Handynummer zutauschen. Wir haben uns echt geärgert.
      Die Einladung zu einer Weiberberlinsause als Kontrastprogramm zum Eisbärenabend Deines Mannes steht aber.

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  7. Pingback: Tonari kann´s nicht lassen

  8. Ruthie schreibt:

    Die Innereien liegen mir auch nicht so besonders, aber mit „oam Obazdn“ hättst mich schon locken können. Schön schaut’s aus, des Wirtshaus…

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  9. Lies von Lott schreibt:

    Da war ich auch an meinem Nachtischtag…

    Es gab Apfelküchle und Holunderbeerenparfait mit Kürbiskompott. Spannender Tag und lecker, aber nicht ganz so lecker wie wo bei L und I. Kann ich nur empfehlen, aber leider auch im etwas höheren Preissegment.

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