grüner Mittwoch

Meine allererste Kiwi habe ich vor 23 Jahren, im März 1987 gegessen. Ich kann mich deshalb so genau daran erinnern, weil Freunde aus Westdeutschland einige Exemplare mitbrachten, als sie das frisch geschlüpfte Ossi-Töchterlein begucken wollten.

Damals wusste wir noch nicht, ob man diese exotische Frucht schälen muss wie einen Apfel und/oder ob sie innen – wie Steinobst – einen fetten Kern hat.

Lektion 1 war daher: Man teile sie in der Mitte und kann sie dann auslöffeln.

Lektion 2 war allerdings: Man warte damit geduldig, bis sie sich einigermaßen weich anfühlt. Sonst schmeckt sie  nicht hart und grün 😉

Die Kiwi zeige ich im Rahmen der „Grünen Woche“ von Frau Frische Brise.

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9 Antworten zu grüner Mittwoch

  1. Himmelhoch schreibt:

    Hallo, am Anfang hätte ich mir in den Obst- und Gemüseläden auch für alles eine Gebrauchsanweisung gewünscht, denn die Verkäuferinnen wussten auch nicht immer Bescheid.
    Wie heißt der blöde Spruch: Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter – will sagen, heute weiß ich schon mit einigen fremdländischen „Obsten“ schon Bescheid!
    Clara

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  2. Tine schreibt:

    Hihi, unsere erste Kiwi haben wir auch abgeschält…Naja, man kann ja nicht alles wissen, gell…

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  3. chinomso schreibt:

    „Weisst du was? Dem Christian seine Mama hat uns heute Kartoffeln mit Pelz zu essen gegeben. Den Pelz hat sie aber vorher abgeschnitten.“, sagte ein Freund meines Großen vor vielen Jahren als, er nach einem Spielnachmittag abends nach Hause kam.

    Ein schönes Grün hast du da ausgesucht.

    Und noch was. Deine Tochter war frisch geschlüpft? Echt? Meine Jungs waren damals jeweils frisch gepresst. 🙂

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  4. freidenkerin schreibt:

    Als ich seinerzeit vor zig Jahren als sehr naive und unbedarfte Stammtisch-Bedienung, als unwissendes Landei zum großen Feinkost-Meister „K…“ nach München kam, habe ich mich auch eine ganze Weile vor lauter Staunen über die Vielfalt exotischer Früchte nimmer eingekriegt: Kiwi, Physalis, Karambole, Kumquat, und wie sie alle heißen.

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  5. Töchterlein schreibt:

    Manches Exotisches kann man getrost auch liegen lassen xD

    Ich will lieber geschlüpft sein als gepresst! 😉

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  6. tonari schreibt:

    @ Himmelhoch
    Wir haben eben ein verspätetes Obstdiplom gemacht 😉
    (Hieß der Sruch nicht: Überholen ohne einzuholen? 😆 )

    @ Tine
    Vertrauenserweckend war das pelzige Dingens wirklich nicht. Hätte mich nicht gewundert, wenn es plötzlich beine bekommen hätte 🙂

    @ Chinomso
    Göttlicher Kindermund.
    Und das Töchterlein ist natürlich auch ein bischen gepresst worden. Ganz sanft, versteht sich 😉

    @ Freidenkerin
    Hihi, bei den Physalis brauchte ich Jahre, bis ich den Namen intus hatte. Da lag mir immer was anderes auf der Zunge 😉

    @ Töchterlein
    Du musst jetzt ganz tapfer sein. Ich habe es dir bisher nämlich verschwiegen, dass Du auch ein bisschen gepresst wurdest 😉

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  7. cucinanke schreibt:

    Tja, so ist’s halt! Erinnert mich spontan an eine kursierende Familiengeschichte. Meine österreichische Mutter hatte beim Kochen in der norddeutschen Schwiegermutterküche dem Spargel alle Köpfe abgeschnitten … das führte zu erstaunt, entsetzten Luftanhalte-Manövern meiner preussisch geprägten Großmutter – und ich amüsiere mich bis heute darüber 🙂

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  8. tonari schreibt:

    @ Cucinanke
    Willkommen bei Frau Tonari.
    Hi, hi, solche Storys verliert die Familiengeschichte vermutlich nicht mehr. Ich hätte da auch noch einiges auf Lager …

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  9. Frische Brise schreibt:

    Hallo!
    Ja, Kiwis sind schöööön grün!
    Ich mag sie bis heute nicht besonders…
    Viele Grüße!

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