im Yosemite National Park

Das Eintrittsgeld in den Yosemite National Park hatten wir gestern beim Durchfahren schon bereitwillig entrichtet. Zwanzig Dollar für eine 7-tägige Besichtigung oder achtzig für einen Jahrespass, gültig in allen amerikanischen Nationalparks. Die Frage stellt sich angesichts der noch kommenden Parks nicht wirklich, oder?

Also, dann die Wasserflaschen ins Auto gelegt und los ging die Kurvenfahrerei. Eigentlich hätte ich mitzählen sollen. Uneigentlich hatte ich mehr damit zu tun, meine Gleichgewichstorgane unter Kontrolle zu halten. Dabei gab sich mein kränkelnder GöGa meinetwegen solche Mühe mit der gezielten Unterschreitung der geduldeten Höchstgeschwindigkeit 😉

Belohnt wurden wir im Yosemite Valley mit traumhaftem Wetter und tollen Aussichten auf die umgebenden Berge. Besonders gefiel mir, dass sich die Bäume nicht im Einheitsgrün zeigten, sondern bereits ihr fotogeneres Herbstgelb trugen 🙂

Yosemite Valley 1

Die berühmten Yosemite Falls führten allerdings recht wenig Wasser. Kein Wunder bei der hier herrschenden Trockenheit. Immer wieder sind wir unterwegs an abgebrannten Waldstücken bzw. Bäumen vorbei gekommen.

Yosemite Valley 2

Die spektakulären Granitfelsen sind schon sehr beeindruckend. Man fühlt sich so mickrig…

Yosemite Valley 3

Im Tal selbst waren relativ wenige Touristen unterwegs. Sicherlich liegt es daran, dass wir hier deutlich außerhalb der Saison reisen. Das macht die Sache sehr angenehm und entspannt. Und überhaupt könnte man auch hier einige Tage mehr verbringen…

Yosemite_Valley_4

Wer beobachtet hier eigentlich wen? Ich war erstaunt, wie  wenig scheu die Tiere doch sind. Der Kojote, den wir unterwegs sahen, war allerdings zu schnell wieder aus dem Sucher der Kamera verschwunden. Schade. Bären haben wir auch heute nur auf Verkehrsschildern und in den Gift-Shops gesehen 😉

Rehe

Ebenfalls zum Yosemite Nationalpark gehört der Mariposa Grove. Dort konnten wir ein wenig umherwandern und wahrlich gigantische Riesenmammutbäume bestaunen. Der beeindruckenste unter ihnen ist  der 1.800 Jahre alte Grizzly Giant mit einem Umfang von 30 und einer Höhe von 64 Metern.

Grizzly Giant

Ein Douglas-Hörnchen ließ sich von meiner Annäherung nicht im mindesten stören und knabberte weiterhin an seinem Futterzapfen herum.

Douglas-Hörnchen

Morgen geht es wieder weiter. Da der Tioga-Pass wider Erwarten noch nicht wegen Schnee und Eis geschlossen ist, haben wir kurzfristig unsere geplante Route geändert und werden an den Mono-Lake fahren.

Ach ja, und eben bemerke ich doch, dass ich den Artikel zum Yosemite Park auch ganz gut in das laufende ABC-Projekt einordnen kann. Zufällig ist in dieser Woche das Y dran.

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9 Antworten zu im Yosemite National Park

  1. cata schreibt:

    Oooooh schöööön…. *in Erinnerungen schwelg…*

    Liebe Grüße
    cata

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  2. tonari schreibt:

    @ Cata
    Sieht gerade verdammt so aus, als ob wir, sprich Männe, heute mal das amerikanische Gesundheitssystem testen.

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  3. cata schreibt:

    Schweinegrippe…??? 😉

    Und wo ist eigentlich der Schnee, von dem du vorher soviel erzählt hast? 😉

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  4. Renee schreibt:

    die felsen sind sehr beeindruckend und die bäume – wow – das hörnchen ist echt niedlich 😉
    gute besserung für dein GöGa 😉

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  5. freidenkerin schreibt:

    Wow! Herrliche Bilder, meine Liebe! Schön, daß ihr solches Glück mit dem Wetter habt. 🙂
    Hab heute in aller Ruhe die meisten Punkte der To-Do-Liste erledigen können. Timo ist bis morgen abend zu seiner Familie gefahren, das hat mein inneres Gleichgewicht wieder eingerenkt. 😉
    Freu mich schon sehr auf deinen nächsten Reisebericht!
    Liebe Grüße an deinen GöGa, wünsche ihm herzlichst baldige gute Besserung! 🙂

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  6. Goldmarie12 schreibt:

    Mono -lake: an den hab ich ganz seltsame Erinnerungen, weil wir da im aus Mangel an Quartieren im Auto schlafen mussten. Lass den „einsamen“ See schön grüßen von mir (und meinem Schatz) – die Erinnerung stammt aus dem Jahr 1991:-(
    DANKE für die schönen Fotos und die interessanten Reisebeschreibungen!!!!

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  7. ruediger schreibt:

    Ach das macht Spaß Euch zu verfolgen. 🙂

    Gute Wünsche für den Kranken.

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  8. tonari schreibt:

    @ Cata
    Nein, kein Schwein ist mit uns gereist 🙂 Und der versprochene Schnee kommt im nächsten Artikel. Er lag ganz frisch auf dem Mount Dana. 😆

    @ Renee
    Dem Hörnchen konnte ich mit der Knipse fast bis auf den Zapfen kriechen. Es hat sich nicht beeindrucken lassen. Aber die Lichtverhältnisse waren schwierig.

    @ Goldmarie
    Wir sind hier so was von in der Nebensaison unterwegs, dass man schon fast alle grüßt, die einem begegnen. Murphys Hotel hatte heute noch ein Bett für uns. Hoffentlich greift hier nicht auch sein Gesetz 😉

    @ Ruediger
    Wünsche sind ausgerichtet. Und was die Verfolgung betrifft: viel Spaß weiterhin. Insbesondere Männe lässt nichts unversucht, den Spannungsfaktor hoch zu halten 😉

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  9. chinomso schreibt:

    Wow!! Wie wunderschön. Ich bin ganz und gar hin und weg und doch zu Hause.
    Freue mich auf weitere Episoden.

    Übrigens….es gibt ein neues größeres Regenschirm-Schmutz-Verhüterlie für dein Prachtstück zu Hause. Meine Mama hat es gestern in die Post an mich gegeben zusammen mit dem Töchting-Japan-Buch (was ich unbedingt lesen will).

    Viele tolle Erlebnisse weiterhin.
    **ganzdollwink**

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