Mein 9. November 1989

Der 9. November 1989 war in Berlin ein wettertechnisch durchwachsener Donnerstag. Sonne und Regen wechselten sich ab. Ich  stand noch unter dem Eindruck der Demonstration am 4. November in Ost-Berlins Mitte und der Abschlusskundgebung am Alexanderplatz.  Mehr als eine halbe Million Menschen hatten ihrem Unwillen gegen das bestehende System freien Lauf gelassen. „Keine Gewalt“ war das Motto des Tages und nie habe ich so viel gemeinsame Entschlossenheit, Aufbruchstimmung mit kreativer und wirklich witziger Kritik erlebt. Männe und ich hatten am Alex stundenlang neben dem damaligen „Kontraste“-Moderator Jürgen Engert gestanden. Er kam uns zwar  irgendwie bekannt vor, doch erst am Abend beim Blick in die Glotze, „erkannten“ wir ihn.

Zurück zum 9.11. Wie immer in den vergangenen Tagen konnte ich kaum erwarten, einen Blick in die Tageszeitung zu werfen und Nachrichten beim *Ironiemodus an* bitterbösen Klassenfeind *Ironiemodus aus* zu schauen. Die Zeitungen des Wendejahres besitzen wir übrigens immer noch. Inzwischen sind sie gebunden und liegen gut verwahrt im Schrank.

Ausschnitt der Titelseite des Berliner Zeitung vom 09. November 1989

Ausschnitt der Titelseite des Berliner Zeitung vom 09. November 1989

So viel hatte sich in den 4 Wochen seit dem 40. Republikgeburtstag und der Gorbatschowschen Äußerung  „Трудности подстерегают тех, кто не реагирует на жизнь“  („Schwierigkeiten lauern auf den, der nicht auf das Leben reagiert“ oder salopper ausgedrückt „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“) getan. Fast stündlich überschlugen sich die Meldungen und die Zeitungen des Folgetages waren meist schon veraltet 😉

Um 17 Uhr begann im DDR-Fernsehen die Live-Übertragung der später berühmt genannten Pressekonferenz zum geplanten neuen Reiserecht mit Günther Schabowski.  Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt noch nicht wieder von der Arbeit zurück. Und irgendwie muss es mir gelungen sein, unsere Kinder so ruhig zubekommen, dass ich die Sendung verfolgen konnte 😉

Ich hatte also live, aber noch nicht in Farbe, die Äußerungen zur Reisefreiheit gesehen.

„Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort. Unverzüglich.“

Das neue Reisegesetz gilt also ab sofort. Toll. Freu.

Und als Männe nach Hause kam, stürzte ich auf ihn ein: „Stell dir vor, Schabowski hat gerade gesagt, wir können ab sofort und ohne Gründe angeben zu müssen, zu M & V (Freunde in Detmold).  Also Reisepässe bei der „zuständigen Abteilung Pass- und Meldewesen der Volkspolizeikreisämter der DDR“ beantragen, „Genehmigungen werden kurzfristig erteilt“ und dann kann´s losgehen. Wir gucken nachher noch „heute“, da werden sie es auch bringen und dann sollten wir zu L.´s fahren, denn nun geht es mit deren Ausreiseantrag bestimmt ganz schnell.“  Familie L. wohnte in einem kleinen Vorort Berlins, hatte vor Monaten schon einen Ausreiseantrag gestellt und uns gefragt, ob wir einige persönliche Dinge für sie verwahren würden, falls es mit dem Verlassen der DDR so schnell gehen müsste, dass sie kaum Zeit zum Packen hätten. (Es gab damals Fälle, in denen man den Antragstellern doch unglaublich schikanöse 24 Stunden bis zum Grenzübertritt lies.)  Anrufen konnten wir mangels Telefon auf beiden Seiten nicht, um zu fragen, ob sie die Pressekonferenz auch gesehen hätten.

Am liebsten wäre ich mit der irren Neuigkeit gleich losgestürzt, aber zunächst mussten unsere Zwerge ins Bett gebracht und eine Nachbarin gebeten werden, nach ihnen zu sehen.

Irgendwann haben wir es dann geschafft, uns ins Auto zu setzen und nach Hoppegarten zu fahren. Dort fanden wir unsere Bekannte krank und mit hohem Fieber vor. Wir besprachen die neue Situation und freuten uns sehr über die sich künftig bietenden Möglichkeiten. Gemeinsam sahen wir uns noch einmal die Szene in den „heute“-Nachrichten an und waren voller Gewissheit, dass L.´s bald aus- und wir zu unseren Detmolder Freunden reisen dürften. Dann aber hieß es für uns schnell zurück nach Hause, denn ich musste am kommenden Morgen ausgeschlafen sein. Schließlich fand am 10. November meine theoretische Fahrschulprüfung statt. Mehr als drei Jahre hatte ich warten müssen, endlich die Fahrschule machen zu können. Und da will frau doch nicht wegen Übermüdung durchfallen 😉  Nachrichten haben wir dann nicht mehr gehört oder gesehen und so auch nicht mitbekommen, dass sich u.a. in der Bornholmer Straße viele Menschen versammelt hatten und gegen 23.30 Uhr die Mauer tatsächlich ohne Passkontrollen offen war. Insofern hätte mein Beitrag auch heißen können: „Wie ich den Fall der Mauer verschlief.“ 😉

Niemand von uns beiden ist nach den Fernsehinformationen auf die Idee gekommen, sofort an eine der Grenzübergangsstellen zu fahren. Ganz gelernte DDR-Bürger artig stellten wir uns vor, noch näher bekannt zu gebende Formalien einhalten zu müssen. Mal abgesehen davon, dass wir unsere beiden, noch sehr kleinen Kinder nicht alleine zu Hause gelassen hätten und Großeltern nicht in greifbarer Nähe waren.

Die Überraschung unsererseits am nächsten Morgen war umso größer und der Raum, in dem die Prüfung abgehalten wurde nicht besonders gut besucht. Und viele Prüflinge hatten Augenringe wie Fahrzeuglampen 😉 Ach ja, nur der Vollständigkeit halber, ich habe bestanden.

Den Duft der „freien Welt“ schnupperten wir dann am Wochenende. Schwiegereltern hatten uns kinderfrei gegeben.

Das meistgesprochene Wort dieser Tage war WAHNSINN. Und in der Tat waren die kommenden Wochen und Monate wahnsinnig rasant, wahnsinnig spannend und sehr emotional.

Was habt Ihr an diesem Tag getan? Wie habt Ihr ihn erlebt? Was sind eure Erinnerungen an den 9. November 1989? Erzählt bitte Euer persönliches Mauerfall-Geschichtchen.

Schreibt Eure Texte zum Thema „Mein 9. November 1989″ in den kommenden Wochen und bittet andere Blogger mit zu machen.

Bisher sind dabei:

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32 Antworten zu Mein 9. November 1989

  1. cata schreibt:

    Ich kenne ja deine Mauerfall-Geschichte schon, aber trotzdem bekommt man doch immer wieder eine Gänsehaut, wenn man sich die Stunden und Tage um den 9. November herum noch einmal vor Augen führt.
    ! ! ! W A H N S I N N ! ! !

    LG
    cata

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  2. zimtapfel schreibt:

    Ich bin auch dabei. Mein Längster Blogeintrag ever, glaube ich. Aber ich schreibe noch daran.
    🙂

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  3. tonari schreibt:

    @ cata
    Du solltest Deine Geschichte auch aufschreiben. In 10 Jahren kannst Du Dich sonst vielleicht nicht mehr erinnern 😉 Lustig eben auch zu sehen, wie das Töchterlein fassungslos in den alten Zeitungen blätterte…

    @ Zimtapfel
    Ich verlinke Dich, sobald Dein Mammutwerk veröffentlicht ist. Und ich freue mich schon drauf, es zu lesen.

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  4. Manuela schreibt:

    Ich sass damals vor dem Fernsehr und konnte die Berichte kaum glauben. Ein Jahr zuvor, 1988 im Februar, war ich zur ITB in Berlin. Wir waren mit dem Auto unterwegs, mussten also durch die Grenzkontrollen und damals sagte ich zum Vater meiner Tochter, das mache ich nie wieder mit, das war wirklich furchtbar. Ebenso wie der Umstand, das wir als „Devisenbringer“ auf dem Rasthof an einer langen Schlange von Menschen vorbei geführt wurden, in einen Gastraum, der gähnend leer war.
    Ich kann auch heute kaum das Gefühl beschreiben das mich da im Griff hatte.
    Wie schon gesagt, ich sass vor dem Fernseher, das Telefon klingelte, und es war eine Stimmung von der leider nicht viel übrig blieb.

    Viel kann ich also nicht erzählen, um so gespannter bin ich auf all Ihre Geschichten.

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  5. AndiBerlin schreibt:

    Schon interessant, für viele Berliner spielt sich der Hauptteil der Erinnerung an die Maueröffnung meist ab dem 10.11. ab.
    Vom 9.11. ist außer der Pressekonferenz, die genau wie ich die wenigsten gesehen haben, kaum die Rede.

    Ist Familie L. noch ausgereist, oder hat sich das mit den neuen Freiheiten erledigt? Zwar konnte man es nicht wissen, aber ein Jahr später hat sich das Thema ja eh erledigt, was für all diejenigen, die noch auf dem letzten Drücker ausgereist sind, sehr ärgerlich sein muß.

    Ich hatte mal einen Kollegen, der ist wenige Monate vor der Maueröffnung mit Ausreiseantrag samt Familie nach West- Berlin gekommen. Er meinte, er hat sich schon sehr geärgert. Vor allem weil er seit Antragsstellung extrem von allen (Arbeit und sogar Freunden) schikaniert worden ist.

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  6. Sterntaler schreibt:

    Ich melde mich mal als stille Mitleserin des Blogs. Am 09.November 1989 war ich 8 Jahre alt, und deshalb kann ich wohl nicht sehr viel zu den Geschichten beitragen. Ich weiß nur noch, dass es am 03.Oktober ein Jahr später ein Feuerwerk im Fernsehen gab und ich dachte – ist denn schon Silvester. 😉 Und in der Grundschule gab es an der Wand eine Deutschlandkarte mit geteiltem Deutschland, während im Gymnasium dann die des vereinten Deutschlands hing.
    Alle Geschichten der Blogschreiber finde ich allerdings sehr interessant. Ja, es ist 20 Jahre her, aber dennoch ist das doch gar nicht so lang, oder?
    Wahrscheinlich würde ich ebenso wie „das Töchterlein“ fassungslos in den alten Zeitungen blättern.
    Danke für diese sehr gute Idee Tonari!

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  7. Babbeldieübermama schreibt:

    Ich kann mich noch an den Bau der Mauer am 13. August 1961 erinnern. Wie wir entsetzt und fassungslos vor dem Fernseher saßen und mit ansehen mußten , wie angefangen wurde, Stacheldraht und die Mauer zu ziehen. Das Entsetzen, als die Menschen aus den Fenstern sprangen, um noch in den Westen zu gelangen.
    Und genau so saß ich die ganze Nacht vorm Fernseher und habe zugesehen, wie die Menschen von Ost nach West strömten, sich in den Armen lagen und feierten.
    Beide Tage werde ich nie vergessen.

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    • Isabella33 schreibt:

      Ich lese das ALLES erst heute. Auch ich habe mit Entsetzen den Bau der Mauer miterlebt, und dachte, dass DIE nicht bleiben kann. Am 9. Nov. habe ich nur geheult – VOR FREUDE!
      Emotionale Grüße Heidi mit Isi

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  8. Frau Sterntau schreibt:

    Klasse Beitrag, tonari! 🙂

    Ich erinnere mich auch noch gut, nicht an den 9. 11. im Speziellen, sondern an die ganze Zeit. Ich war gerade in der Lehrausbildung und klebte nachmittags immer am Fernseher und war von den Entwicklungen ergriffen.

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  9. tonari schreibt:

    @ Manuela
    Meine Kollegen aus dem ehemaligen Westberlin erzählten nach der Wende auch mitunter, wie befreiend für sie der erste Kaffe im Helmstedt war, wenn sie die Transitstrecke in der DDR und die DDR-Grenzer erfolgreich hinter sich gelassen hatten.
    Übrigens bewahren wir uns immer ganz tief im Herzen ein Stückchen Stimmung. Und immer wieder, wenn wir die Welt sehen dürfen, dann ist sie wieder da, die Ergriffenheit.

    @ Andi
    Ja, Familie L. ist wenige Wochen später in aller Ruhe ausgereist. Wir haben sie zwei oder drei Jahre später noch einmal besucht, uns dann aber aus den Augen verloren.
    Ausreisewillige wurden vom System, Funktionären und mitunter auch linientreuen Arbeitskollegen ausgegrenzt (blödes Wort in diesem Zusammenhang) und schikaniert. Im Freundeskreis sollte so etwas aber nicht vorkommen oder man müsste heute mal in seine Stasi-Akte gucken 😉

    @ Sterntaler
    Okay, mit 8 nimmt man an der Geschichte noch nicht wirklich aktiv teil 😉 Es freut mich, wenn Du Freude an unseren Geschichten aus der guten alten Zeit hast 🙂

    @ Babbeldieübermama
    1961 war ich noch ein kühner Gedanke, aber die Bilder aus dem Fernsehen dazu sind mir auch gegenwärtig. Und man spürt den eiskalten Hauch der Ohnmacht.
    1989 erlebten wir um so intensiver und sind jedesmal gerührt, wenn die alten Reportagen laufen.

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  10. tonari schreibt:

    @ Frau Sterntau
    Ja, das waren bewegte und bewegende Zeiten. Zum Glück war ich mit den Zwergen zu Hause und konnte alles wesentlich intensiver verfolgen als wenn ich hätte täglich ins Büro oder auf die Baustellen gemusst hätte.

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  11. Frau Momo schreibt:

    Ich muß ganz ehrlich gestehen, das ich nicht mehr weiß, wie ich diesen Tag verbracht und erlebt habe…
    Ich kann mich nur an das erste Sylvester erinnern und an meine erste Fahrt über die Grenze und meine Angst, die lassen uns nicht mehr raus. Ich hatte nämlich keinen Pass dabei.

    Aber danke für Deine Geschichte.

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  12. ruediger schreibt:

    Danke Tonari für Deinen spannenden Blick zurück.

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  13. Elke schreibt:

    mein Beitrag steht zum lesen 🙂

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  14. tonari schreibt:

    @ Frau Momo
    Die Angst kann ich verstehen. So ein Gefühl beschlich mich als wir im vergangenen Sommer in Russland waren.

    @ Ruediger
    Gerne.

    @ Elke
    Komm gleich gucken. Zunächst aber setze ich oben einen Link.

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  15. chinomso schreibt:

    Ich mach auch gerne mit.

    Sowas lässt sich nicht in zwei-drei Sätzen ausdrücken. Ich schreibs mal auf und hau es in meinen Blog, wenn es fertig ist.
    Deine Geschichte ist sehr berührend und gut nachzuvollziehen. Danke fürs teilen mit uns. Es ist ja auch ein sehr persönliches Stück eigener Geschichte.

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  16. chinomso schreibt:

    So, ist drin.

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  17. ankeberlin schreibt:

    Eine tolle Idee, Geschichte zu schreiben! Ich hab‘ auch mitgemacht! 🙂

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  18. tonari schreibt:

    @ Chinomso
    Ich komm später lesen. Sorry, jetzt ist Hochrechnungsfernsehen angesagt. Da fehlt mir die Ruhe…

    @ AnkeBerlin
    Willkommen hier. Ich würde ja gerne (demnächst) gucken kommen, aber Du hast Deinen Blog nicht verlint 😦
    edit: Ich habe Dich gefunden 😉 Danke, dass Du mitgemacht hast.

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  19. Gundi schreibt:

    ich habe es auch mal versucht aufzuschreiben, wie ich den Tag und Abend erlebt habe:
    http://s-tolpern-uebern-s-pitzen-s-tein.blogspot.com/2009/09/mein-9-november-1989.html
    Es sind wirklich spannende Geschichten dabei! Vielen Dank dafür.
    Beste Grüße
    Gundi

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  20. Da hätte ich diese tolle Geschichte doch fast überlesen. Wie gut, dass ich nochmal danach gesucht habe.

    Liebe Tonari, Du hast das wunderbar und sehr ergreifend geschrieben. Besonders beeindruckt hat mich diese sehr private Seite der tonari, die da schreibt „… Mal abgesehen davon, dass wir unsere beiden, noch sehr kleinen Kinder nicht alleine zu Hause gelassen hätten…“ So etwas ist ja leider auch passiert. Dafür fehlt mir noch heute jegliches Verständnis…

    Der 9. November 1989 war ein wirklich großer Tag in der Geschichte des geteilten Deutschlands. Diese überschwängliche Freude, die damals herrschte lässt sich nicht in Worte fassen, die muss man erlebt haben…

    Toll auch die Archivierung der alten Zeitungen, ich habe auch noch ein paar Sonderdrucke und kann mir gut die großen Augen Deiner Tochter vorstellen.

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  21. tonari schreibt:

    @ Gundi
    Willkommen hier und auch Deine Geschichte ist verlinkt. Danke fürs Erzählen.

    @ Flöckchen
    Wenn es Dich mal wieder in die „Gärten der Welt“ treibt und Du anschließend Lust auf einen Kaffee in der abenteuerlichen Platte hast und auch noch in alten Zeitungen stöbern magst, dann sag rechtzeitig Bescheid 😉

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  22. Danke. Ich werde darauf zurückkommen 😉

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  23. tonari schreibt:

    @ Flöckchen
    *freu*

    @ Ruediger
    Habe heute schon ein Interview mit ihm in der Berliner Zeitung gelesen und einen sentimentalen Anfall überlebt. GöGa hatte den dann später auch. Nach meiner Leseverordnung 😉 Dank Dir für den Tipp 🙂 Tja, der legendäre Auftritt in der Prager Botschaft ist heute eben auch 20 Jahre her.

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  27. Higanbana schreibt:

    Ich habe es uebrigens wirklich im wahrstens Sinne des Wortes verschlafen, weil es fuer mich jeden Tag vor 5.30 Uhr aufstehen und spaetestens um 6.10 Uhr zu Schule fahren hiess. (Und das war noch spaet, ich hatte Zeiten davor, wo mein Zug um 5.10 Uhr fuhr.) Daher schwebte ich auch gegen 20.30 Uhr schon im Reich der Traeume und bekam die Sache am naechsten Tag von einer Klassenkameradin erzaehlt. Ich war … gelinde gesagt … etwas sehr unglaeubig und dachte, sie will mich veraeppeln. Aber als die halbe Klasse wegen „ganz spontan mal in den Westen fahren“ nicht auftauchte, musste an der Sache wohl doch was Richtiges sein.

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  28. quizzymuc schreibt:

    Ich hab deinen Berucht erst jetzt gelesen, du hast das so toll geschildert, dass ich gerade mit Tränen in den Augen meinen Kaffee schlürfe … wie schön, dass wir zu der Generation gehören, die das erleben durfte!
    Liebe Grüße
    Renate

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  29. Pingback: Die Mauer… |

  30. minibares schreibt:

    Ich habe keine Ahnung mehr.
    Vermutlich haben wir Nachrichten geguckt und auch lange am Fernseher gesessen.
    Denn die Bilder kommen mir wahrlich bekannt vor. Auch die Emotionen.

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