der Tag, an dem die Mauer fiel

… ist nun bald 20 Jahre her. Grund genug für mich, einfach mal ein „Mauerfall“-Stöckchen zu kreieren und zu fragen:

Was habt Ihr an diesem Tag getan? Wie habt Ihr ihn erlebt? Was sind eure Erinnerungen an den 9. November 1989? Erzählt bitte Euer persönliches Mauerfall-Geschichtchen.

Meine Story spielt in der ehemaligen DDR, der so genannten Zone, in Ost-Berlin und in einem kleinen Nest des Kreises Strausberg im Bezirk Frankfurt (Oder). Einzelheiten später… (edit: hier)

Schreibt Eure Texte zum Thema „Mein 9. November 1989“ in den kommenden Wochen und bittet andere Blogger mit zu machen.

Bisher sind dabei:

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34 Antworten zu der Tag, an dem die Mauer fiel

  1. Renee schreibt:

    oh was eine gute idee 😉 da werd ich mal in meinem kopf kramen 😉

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  2. AndiBerlin schreibt:

    Mein Tag war so etwas von unspektakulär, das glaubt man nicht, obwohl ich quasi mitten drin lebte. Ich glaube meine Nachfahren werden, wenn sie das hören (oder lesen) da vor lauter Unverständnis den Kopf schütteln! 🙂

    Ich werde mich dennoch die Tage mal ransetzen und Deinem Wunsch nachkommen.

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  3. Wortman schreibt:

    Ich hab das damals irgendwie in den Nachrichten mitbekommen. Gemerkt hat man bei uns zuerst gar nichts davon.

    Über die ersten Arbeitsbegegnungen sage ich lieber nichts – mir ist damals nur aufgefallen wie leichtgläubig manche waren, wenn man 40 Jahre ausgesperrt vom Kapitalismus gelebt hatte…

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  4. GunWoman schreibt:

    Ähm…ich war da grad mal 6 Jahre alt und kann mich beim besten Willen nicht dran erinnern, dass irgendwas Spektakuläres stattfand. Meinen Eltern zufolge hat man das auf dem Land auch eher gelassen hingenommen und hat keine Partys oder so gefeiert.

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  5. ruediger schreibt:

    Da muss ich echt überlegen und in alten Notizen wühlen, ob ich das noch zusammen bekomme. Uniform hatte ich jedenfalls keine mehr an. 😉

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  6. tonari schreibt:

    @ Renee
    Ich freu mich auf das Kramergebnis 🙂

    @ Andi
    Wäre toll, wenn Du mitmachst. Du bist ja quasi meine andere Seite der Mauer… 😉

    @ Wortman
    Argwohn war nur gegenüber bestimmten Leuten antrainiert. Das ist wohl wahr. Falls Du aber auf so etwas wie Arbeitsmoral anspielst, da habe ich in Berliner Nachwendezeiten auch Erfahrungen gemacht… Und das waren keine Ossis!

    @ Gunwoman
    Okay, bei dir greift die „Gnade der späten Geburt“ 😉

    @ Ruediger
    Das wärs ja noch, wenn Deine Mauerfallgeschichte den Titel hätte „Ruediger schob Wache an der Grenze!!!“

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  7. Miki schreibt:

    Ich war 13, Wessi, und hatte einen ziemlichen Haufen „Ost-Verwandtschaft“. Also müsste ich mich eigentlich an den Tag erinnern. Tu ich aber leider nicht… Das ärgert mich manchmal wirklich!
    Aber an einen Besuch „drüben“ im Mai 1989 erinnere ich mich und die Zeit kurz nach dem Mauerfall, als ein Ost-Verwandter eine Weile bei uns wohnte. Aus meiner Sicht war es schon eine spannende Zeit, auch wenn ich mich für Politik damals nicht wirklich interessiert habe 😉

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  8. tonari schreibt:

    @ Miki
    Weisste was ich nun 20 Jahre später hier in den Blogs so toll finde? Es spielt einfach keine Rolle mehr, aus welchem Teil Deutschlands du bloggst und woher du kommst. Allen „Ossi-Wessi-Nummern“ zu Trotz.

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  9. Miki schreibt:

    @ tonari: Ist ja auch egal, ob jemand in Hamburg wohnt oder in Dresden… Für Berliner muss es am anstrengendsten sein: „Ah, Du bist aus Berlin – Ost oder West?“ Wozu ist das wichtig?!

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  10. zimtapfel schreibt:

    Ach ja, damals… an den Tag selbst erinnere ich mich komischerweise gar nicht, aber stark an die Tage und Wochen davor und danach. Dazu schreibe ich in den nächsten Wochen mal was.

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  11. tonari schreibt:

    @ Miki
    Werde ich glücklicherweise nur noch im Ausland gefragt. Interessanterweise spielt das für „Geschichtsbeobachter“ eine größere Rolle. Wobei wir da dann immer den „Ach, Ihr Armen!“-Bonus bekommen. Das interessanteste Gespräch gab es übrigens mit einem „Kneipen“-Besitzer auf Hawaii. Er wollte mehr wissen über die Mauer, unsere Einschränkungen und die nun ausgebrochene Reiselust. Er freute sich, dass wir 1994 seine Gäste waren und quittieret alles mit „Policy is a dirty game!“

    @ Zimtapfel
    Ich erinnere mich auch, total gespannt täglich die Zeitung aus dem Kasten genommen zu haben. Ich habe sie übrigens noch!!! Aufgehoben für meine Kids, damals 2 1/2 und 1 Jahr alt. Und die abendliche Tagesschau durfte auch keineswegs verpasst werden.

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  12. Miki schreibt:

    @ tonari: Wir waren 1990 in Großbritannien im Urlaub. Ich wollte eine Postkarte an eine Freundin (in Deutschland) schicken und fragte auf der Post, was das Porto kostet. Der Postmensch meinte: East or West? Und ich guckte ihn ganz blöd an und stammelte: Äh- there is only one? 🙂

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  13. tonari schreibt:

    @ Miki
    Only one war erst ab dem 3. Oktober. Davor musstest Du vermutlich noch einen Erschwerniszuschlag zahlen 😉

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  14. Miki schreibt:

    @ tonari: Siehste mal, wie schnell ich die Wiedervereinigung verinnerlicht hatte 😉

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  15. tonari schreibt:

    @ Miki
    Du bist eben ein echtes Kind der Wende 😉 Was glaubst Du, was meine beiden Kiddies manchmal staunen.

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  16. Miki schreibt:

    @ tonari: Ja, da gibt es bestimmt manches, über das man staunen kann! Ich war als Kind zweimal zu Besuch in der DDR: einmal mit 5 und einmal mit 13. Und ich war mal in West-Berlin und guckte über die Mauer. Das sind schon interessante Erinnerungen…

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  17. FantaMama schreibt:

    Auch wenn mir heute noch die Tränen in den Augen stehen und die Gänsehaut rauf und runter läuft, wenn ich Bilder von der Zeit sehe – an den Tag als solchen kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, nur an die Bilder abends/nachts im Fernsehen … und an die Tage danach. Damals war ich im Praktikum in Bayreuth (weit bin ich ja seit dem nicht gekommen ;-)) … also ziemlich nah am Geschehen – und die Parkplätze /und die Straßen und …) voller Trabis sehe noch immer vor mir …

    Auch wenn ich selber nicht mitmache – ich bin gespannt, was so an Erinnerungen an diese Zeit hängengeblieben ist!

    Liebe Grüße!

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  18. tonari schreibt:

    @ Miki
    Ich danke Dir. Du bist mein erster Blogger, der mit macht…

    @ FantaMama
    Frag mich mal, wie in mir die Emotionen kämpfen, wenn ich Bilder aus der Zeit sehe. Was für eine Befreiung, die wir da erleben durften. Ich versuche, meinen Beitrag in angemessene Worte zu packen und es würgt mich, es rührt mich, es beutelt mich.

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  19. FantaMama schreibt:

    Das glaube ich Dir gerne! Ich freue mich schon darauf, Deinen Bericht zu lesen.
    Wer aus unserer Generation hätte sich jemals vorstellen können, dass so etwas wirklich passiert … . Und wenn ich mir dagegen unsere Kinder ansehe – die kennen es schon gar nicht mehr anders – und die Geschichten von Mama und Papa über Ost und West sind für sie wirklich nur Geschichten … . Verrückt!

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  20. Pingback: Der Tag des Mauerfalls – oder: wie ich ein einziges Mal der Bild-Zeitung glaubte « Doppelblog’s Weblog

  21. sachensucherin schreibt:

    hm, automatisches trackback funktioniert nicht, also noch mal von Hand:

    Ich hab auch mitgemacht, hier ist es zu lesen:

    http://doppelblog.wordpress.com/2009/09/18/der-tag-des-mauerfalls-%E2%80%93-oder-wie-ich-ein-einziges-mal-der-bild-zeitung-glaubte/

    gruss, tine

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  22. Super Idee, ich bin dabei und bin schon am Schreiben.

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  23. Elke schreibt:

    ich mache gerne mit..
    Es war für mich ein mega emotionales
    Geschehniss..
    Fast unfassbar nach all den Jahren..

    Liebe Grüsse,Elke

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  24. tonari schreibt:

    @ Sachensucherin
    Die Trackbacks muss ich extra freigeben.
    Ich komme gleich mal lesen und freue mich, dass Du die Idee so schnell aufgegriffen hast.

    @ Flöckchen
    Vorfreude, schönste Freude 😉

    @ Elke
    Wie schön, dass auch Du dabei bist.

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  25. zimtapfel schreibt:

    Seit gestern abend schreibe ich daran, und ich befürchte, das wird mein längster Blogeintrag ever. 😉

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  31. Kat schreibt:

    Ich habe den Aufruf auch zum Anlass genommen, was über diesen Tag zu schreiben. 🙂

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  32. ruediger schreibt:

    mir wurde heute eine Mail mit einem Link zu diesem Video geschickt:

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  33. tonari schreibt:

    @ Kat
    Danke fürs Mitmachen.

    @ Ruediger
    Danke fürs Zeigen.

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