Messer, Gabel, Schere, Licht

Am vergangenen Mittwoch stiegen die größten Rabengasteltern von allen in den Flieger, um ohne Gasttochter zu einer Hochzeit zuerst nach Düsseldorf und dann nach Solingen zu gelangen. Wir hatten überlegt, Marina mitzunehmen, uns dann aber dagegen entschieden, weil es  keine herkömmliche traditionelle Hochzeit mit Braut in Weiß, Kutsche und Kirchengeläut wurde, sondern ein liebevoller zweiter Versuch 😉 beider Eheleute mit anschließendem Familien- und Freundestreffen. Für uns eine tolle Gelegenheit  zum Wiedersehen bzw. Kennenlernen und ein wirklich netter Tag bzw. Abend. Für Marina aber vermuteten wir Langeweile und wollten ihr das ersparen.  Sie durfte bei einer Schulfreundin übernachten und hatte dabei auch jede Menge Spaß.

Wir verbrachten eine grauenvolle Nacht in einem Solinger Hotel mit gefühltem Gleisanschluss und in einem Zimmer, dessen Fenster folgender Servicehinweis zierte:

LärmschutzhinweisWer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten 😉

Unser Rückflug war erst für den frühern Abend gebucht und so nutzten wir die freien Stunden für einen Besuch im Deutschen Klingenmuseum in Solingen.

klingenmuseum

Untergebracht ist das Museum in den Räumlichkeiten eines ehemaligen Klosters. Es werden Exponate zur Geschichte des Tafelbestecks, des Schneidens und der „blanken“ Waffen gezeigt. Und so kann man neben Rasier- und Taschenmessern, Scheren und Bestecken auch Degen, Säbel und Schwerter betrachten.  Eine hieb- und stichfeste eindrucksvolle Sammlung mit einigen Kuriositäten und aus aller Herren Länder. Natürlich fehlte auch ein Samurai-Schwert nicht.

Schere

Imposant auch die große Scherenskulptur im Vorgarten und der kleine Scherenpfau in einem der Ausstellungsräume. Gerne hätte ich noch mehr fotografiert. Doch leider befinden sich nahezu alle Exponate hinter Glas und noch habe ich keine Polarisationsfilter für meine Kamera 😦

scherenpfau

Der historische Ortsteil Gräfrath ist mit seinen schieferverkleideten bergischen Fachwerkhäusern auch ausgesprochen schön, nur reichte die Zeit nicht mehr für einen Bummel. Vielleicht beim nächsten Mal…

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5 Antworten zu Messer, Gabel, Schere, Licht

  1. freidenkerin schreibt:

    Auweiha! Die Absteige – äh, das Hotel – hat bestimmt Gastlichkeit und Komfort sehr groß geschrieben. Der Messerpfau ist ja sensationell!
    Liebe Grüße, wünsche dir und den Deinen eine gute und schöne Woche.

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  2. tonari schreibt:

    Tja, bei 75 Euro für ein DoZi erwarte ich eigentlich schon etwas mehr. Für Eisenbahnliebhaber bestimmt ein Genuss, für uns ein Graus. Und wir „lüfteten“ natürlich durch das Bad 😉
    Auch für dich eine gute Woche.

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  3. Andrea schreibt:

    auch die Einrichtung vom Hotel sieht sehr anheimelnd aus 🙄

    wusste gar nicht, dass es das Museum gibt, muss ich mir mal auf die Todo-Liste schreiben …

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  4. Schaps schreibt:

    Moment, es gibt ein Museum für Klingen? ^^

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  5. tonari schreibt:

    @ Andrea
    Das Hotel war echt schlimm. Wenn ich einmal mal nicht auf holidaycheck nachsehe *grummel*
    Das Klingenmuseum ist wirklich interessant und es gibt dort auch Wechselausstellungen und wohl einmal im Jahr eine Mesermachertreffen.

    @ Schaps
    Scharfe Sache 😉

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