Ich bin ein Berliner

Nicht nur John F. „Ish bin ein Bearleener!“ Kennedy ist einer, sondern  zunehmend mehr auch unsere Gasttochter 😉

In einem Austauschjahr in Berlin bleibt es eben leider auch nicht aus, dass der Dialekt übernommen wird. Ohne manchen Gegenden in Deutschland zu nahe treten zu wollen, aber da hat sie mit dem Berlinerischen ja noch Glück…

So sehr wir uns zu Hause auch bemühen, möglichst hochdeutsch zu sprechen, die meiste Zeit verbringt sie eben nicht im „geschützen Raum“. Und so endet ein Satz schon immer mal mit „Wa?“ oder „Jut, ne?“.

Neuerding setzt sich zur allgemeinen innerfamiliären Heiterkeit eine Abkürzung durch -> J.W. = janz wichtich!!! Entstanden aus der Bemerkung eines Mathelehrers an Marinas Schule, der die Bedeutung seines Tafelbildes mit g w unterschrieb unterstrich.

Zu Marinas großem Erstaunen musste ich ihr allerdings erklären, dass ein bestimmtes, gefülltes Fettgebäck im größten Teil Deutschlands zwarBerliner genannt wird, hier aber Pfannkuchen heißt.

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13 Antworten zu Ich bin ein Berliner

  1. sachensucherin schreibt:

    da fällt mir als Nicht-Berliner aber gleich jottwedee ein…

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  2. tonari schreibt:

    janz weit draussen…
    Ja, liebe Sachensucherin, das mussten wir auch vermitteln. 🙂

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  3. Wortman schreibt:

    und in bayern sagt man krapfen *g*

    wenn du noch ne abkürzung brauchst:
    WC = wohl k(c)aum

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  4. ruediger schreibt:

    Würde Marina im hessischen wohnen, wäre es sicher deutlich problematischer.

    Originalton:
    Ei wär des mädsche bai uns, häd se sischär äschd ihrn schaff, aach wesche unserm gebabbel.

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  5. Julia schreibt:

    Also bei mir (auch Berlinerin ;-)) sind das auch Krapfen – und Eierkuchen heißen bei mir Pfannkuchen. Aber da kommen wohl die bayrischen Wurzeln durch … 😉

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  6. freidenkerin schreibt:

    Ja mei, wenn des Diarndl bei uns in Bayern war, dann war’s scho a schwieriger mit’m Dialekt, da hätt’s scho was zum Doa, de Kloane. 😉

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  7. zimtapfel schreibt:

    Ist doch lustig, wenn sie später irgendwann mal auf Deutsche trifft und mit denen deutsch redet, dann heißt es: Ah, Sie haben wohl in Berlin deutsch gelernt?
    😀

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  8. sachensucherin schreibt:

    oh ja, ich erinnere mich an einen Bericht über einen Afrikaner, der wohl einige Zeit in Österreich war. Er war der Meinung, er könne perfekt Deutsch und es war aber tatsächlich ein lupenreines österreichisch.

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  9. tonari schreibt:

    @ all

    Ich sag ja, es hätte sie härter treffen können 😉

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  10. Nordstar schreibt:

    herrlich all diese Dialekte und
    die unterschiedlichen Namen für
    den Berliner 🙂
    als Kind hab ich ihn auch Pfankuchen genannt
    jetzt nenne ich ihn Berliner:-)

    Lieben Gruss, Elke

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  11. Nordstar schreibt:

    huch..ein „n“
    nachreich 🙂

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  12. Schaps schreibt:

    Pfannkuchen..pff! Das ist ein Berliner! ^^
    Ich will jetzt einen, verdammt!

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  13. maaria schreibt:

    … in Ö-reich, ist das auch ein Krapfen, aber bei uns heißen eure Wiener ja auch Frankfurter…

    Jo, es hätte sie auch härter treffen können. ALs ich das erste Mal nach Wien kam, dachte ich auch, ich werde keine Probleme haben, denn ich hatte mein Deutsch in Niedersachsen geübt 😉 *g*

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