Meissener Porzellan

Heute können Tassenstöckchen und Tagesbericht eine wundervolle Einheit bilden, denn wir waren in Meißen.
Und natürlich besucht man in dieser Stadt unbedingt auch die berühmte Porzellanmanufaktur. Naja, nicht die eigentlichen Herstellungsstätten. Dort gibt es zwar zweimal jährlich einen Tag der Offenen Tür, aber leider nicht heute.  Wir „begnügten“ uns mit dem Besuch des Museum und einem Rundgang durch die Schauwerkstätten.  Alle 10 Minuten werden kleine Gruppen durch  mehrere Räume geführt, in denen die einzelnen Stufen der  Porzellanherstellung erklärt und Beispiele gezeigt werden.  Für Marina gab es einen Kopfhörer mit japanischen Erläuterungen. Sehr entspannend für uns, denn so müssen wir nicht flüsternd mit einfacheren Worten das eben Gehörte zusammenfassen.

Es ist schon faszinierend zu sehen, was die PorzellanmalerInnen so zaubern, wie fein modelliert wird und wie kompliziert die Formgebung sein kann. Aber beim Betrachten der Museumsgegenstände waren das Töchterlein und ich uns ziemlich einig:  Steh-rum und Staub-ein. Und das, bis auf ganz wenige Ausnahmen modernerer Art,  nicht einmal nach unserem Geschmack.  Vom Geldbeutel ganz abgesehen…  Unbemalte Stäbchen-Bänkchen aus weißem Porzellan in Form eines Fisches für 29 Euro. Nee, das muss nun wirklich nicht sein.  Auf diesen Hauch von Luxus können wir ganz einfach verzichten.

manufaktur

Das Foto ist allerdings anlässlich eines Besuches beim Tag der Offenen Tür im Jahr 2007 entstanden. Es zeigt die noch ungebrannten Tassen des berühmten Porzellans.

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15 Antworten zu Meissener Porzellan

  1. Wortman schreibt:

    Das hat trotzdem schon seinen Reiz, auch wenn die Tassen noch ungebrannt sind.

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  2. Renee schreibt:

    hättest du da knipsen dürfen?
    mich verlockt es gerade zu mit dem finger eine beule in die rohlinge zu machen *kicher*

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  3. tonari schreibt:

    @ Wortman
    Fand ich auch.

    @ Renee
    Ich durfte heute wie damals nach Herzenslust fotografieren. Beulen werden gnadenlos aussortiert 😉 und schon bleibt der Reiz auf der Strecke…

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  4. Manuela/Flohbock schreibt:

    Ja, das ist schon sehr inetressant dort… ich war dort mal vor vielen Jahren… sehr schön anzusehen…

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  5. kalle schreibt:

    Im Rohzustand verführen sie mich nicht; doch wenn ich manche Tassen hier sehe, überkommt mich ein unheimlicher Durst und die Lust nach Kaffee oder Tee 😉

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  6. philipp1112 schreibt:

    Im Museum der Manufaktur darf fotografiert werden. Das ist dort im Gegensatz zu den meisten anderen Museen kein Problem. Im Porzellanmuseum im Dresdener Zwinger darf ohne Blitz und ohne Stativ geknipst werden, in der Semperoper kostet es 2€.

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  7. freidenkerin schreibt:

    Tassen, Tassen, Tassen… Als Foto-Aktion, auf über hundert Blogs, nun auch noch in der Manufaktur in sämtlichen Formen und Größen…
    Ich glaube, da würde ich nachts von Tassen träumen…
    Liebe Grüße, wünsche dir und den deinen ein frohes, schönes und erholsames Osterfest.

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  8. Donkys Freund schreibt:

    Solche Führungen sind sehr interessant.
    Endlich landen wir mal bei der Wurzel der Tassenmania. 😉

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  9. Alexander Kulla schreibt:

    Ja, Handarbeit kostet Geld. So ist das immer.

    LG Alexander

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  10. Wortman schreibt:

    @Freidenkerin: Waren die geträumten Tassen wenigstens schön bunt? 🙂

    So einen Besuch stell ich mir auch recht interessant vor.

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  11. Sterntau schreibt:

    Meißner Porzellan ist schon toll. Ich mag zwr nicht alles, aber das meiste 😆

    Danke, dass du uns an die Quelle des Ganzen geführt hast!

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  12. tonari schreibt:

    @ Manuela
    Dann hattest du beim Lesen ja einen Wiedererkennungseffekt 😉

    @ Kalle
    Oder heißer Schokolade?

    @ philipp1112
    In der Semperoper haben wir es einfach gemacht 😉

    @ Freidenkerin
    Noch hatte ich keinen Tassentraum, dafür entdecke ich die lustigsten Motive. Mehr davon nach dem Urlaub.

    @ Donkys Freund
    Kaolinabbaugrube wäre natürlich noch besser gewesen ,-)

    @ Alexander
    Für bemalte Objekte sehe ich das auch ein. Aber bei den einfacheren und rein weißen Dingen glaube ich, der Mischkalkulation zum Opfer zu fallen 😉

    @ wortman
    Dresden und Umgebung sind echt eine Reise wert *Werbung macht*

    @ Sterntau
    Ich mag eigentlich nur das ganz weiße Porzellan.

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  13. Wortman schreibt:

    Vielleicht schaffen wir das ja mal nach Dräschden *g*

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  14. offensichtlich schreibt:

    Ach, da möchte ich auch schon ewig mal hin, das ist hochinteressant in Meissen. Schaffe ich sicher auch mal noch irgendwann!

    Fröhliche Ostern wünsche ich Dir! Mit extravielen bunten Eiern!

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  15. Zill.y schreibt:

    Gleich neben dem Fummel-Baecker hatte ich zu Studentenzeiten einen Job im Antiquitaetengeschaeft, nun machst Du mir vollends Heimweh 😉

    Den weissen Scherben mag ich auch am liebsten und die richtig alten Zwiebelmusterstuecke meiner Oma… *gleich mal in der Vitrine stoebern geht*

    Gruesse aus der Ferne, Zill.y

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